Langerwehe: Formation „Joy of Gospel“ singt zum ersten Mal in der Christuskirche

Langerwehe: Formation „Joy of Gospel“ singt zum ersten Mal in der Christuskirche

Eins ist Darnita und Kirk Rogers besonders wichtig. Die beiden Chorleiter der Langerweher Formation „Joy of Gospel“ wollen mit ihrer Musik Freude machen. „Wir wollen den Menschen Hoffnung geben, die sich hoffnungslos fühlen. Wir verkörpern den Gospel, den traditionell in den schwarzen Kirchen Amerikas gesungen wird.“

Darnita und Kirk Rogers sind Amerikaner, leben im Rheinland und leiten seit sechs Jahren den Langerweher Chor „Joy of Gospel“.

Darnita und Kirk Rogers leiten den Langerweher Gospelchor seit sechs Jahren. Foto: Sandra Kinkel

Diese Gruppe gibt es mittlerweile seit 14 Jahren, zum ersten Mal veranstaltet der Chor sein großes Jahreskonzert nicht in der Pfarrkirche in Schlich, sondern in der Dürener Christuskirche. „Die Akustik ist einfach toll“, sagt Jürgen Hüftle von „Joy of Gospel“. „Und uns gefällt, dass der Chor in der Mitte steht und vom Publikum umringt ist.“ Zudem, ergänzt Hüftle, sei die Christuskirche größer als die Kirche in Schlich. „Und es war immer schon so, dass die meisten unserer Konzertbesucher in Schlich eben nicht aus Langerwehe gekommen sind. Wir gehen jetzt also zu unseren Fans.“

Seit dem Sommer bereiten sich Darnita und Kirk Rogers und ihr Chor auf das Konzert vor. „Wir wollen“, sagt Kirk Rogers, „alle Formen von Gospelmusik präsentieren“. Dabei geht es den beiden Vollblut-Musikern weniger um die bekannten Gospelsongs, die mittlerweile fast schon Pop-Charakter haben. „Wir machen keinen Mainstream“, formuliert es Kirk Rogers. „Wir wollen den Menschen zeigen, dass es viel mehr gibt als die traditionellen Gospel.“ Anders als bei den Konzerten in Schlich wird eine Liveband mit Steve Stevens (Gitarre), Joan Chavez (Bass) und Luis Javier Londono (Schlagzeug) den Chor begleiten.

Für die Sänger aus Langerwehe ist diese Art Musik eine große Herausforderung. „Natürlich ist es schwierig, diese relativ unbekannten Sachen zu singen“, sagt Frenny Simons. „Wir singen ohne Noten, nur mit Texten. Und wir müssen uns sehr auf unsere Chorleiter konzentrieren.“ Darnita und Kirk Rogers versuchen bei den Konzerten, immer auch die Stimmung des Publikums einzufangen. „Deswegen“, sagt Simons, „kommt es innerhalb der Songs schon einmal zu Varianten. Zum Beispiel entscheiden die Chorleiter spontan, eine Wiederholung mehr einzubauen oder eine wegzulassen. Aber das macht es natürlich auch sehr spannend.“

Kraftvoll und freudig

Zuletzt haben die Mitglieder von „Joy of Gospel“ sich bei einem Chorwochenende in der Eifel auf ihre Konzert vorbereitet. „Es ging wirklich um letzte Feinheiten“, erzählt Frenny Simons. Chorleiter und Sänger versprechen den Konzertbesuchern ein Repertoire von kraftvollen und freudigen, aber auch besinnlichen und gefühlvollen Songs.

Jürgen Hüftle: „Unsere charismatische Chorleiterin versteht es, die Zuschauer mitzureißen. Wir haben es schon häufiger erlebt, dass es die Leute bei unseren Konzerten nicht wirklich lange auf ihren Stühlen hält.“