Düren: Feuerwehr nimmt ihre neue Rettungswache in Betrieb

Düren: Feuerwehr nimmt ihre neue Rettungswache in Betrieb

Die Rettungswache West der Feuerwehr Düren an der Monschauer Landstraße in Rölsdorf ist so gut wie fertig. „Wir werden am 19. und 20. März wohl umziehen können. Dann hat das Provisorium ein Ende“, verkündete der Amts- und Wehrleiter Johannes Rothkranz in der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr.

Das Provisorium, das ist die vorübergehende Unterbringung von zwei Rettungswagen (RTW) in den Hallen der ehemaligen Fabrik Zimmermann & Jansen.

Die neue Rettungswache hat auch eine zentrale Desinfektionsanlage, in der alle RTW nach den Einsätzen desinfiziert werden. Die offizielle Übergabe und Einweihung soll im April erfolgen. „Im Großen und Ganzen sind wir zufrieden“, so der Stadtbrandmeister im Hinblick auf Unterbringung und Ausstattung der Wehr. Die Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses in Berzbuir ist abgeschlossen, ebenso die Sanierung der Unterkunft in Derichsweiler. Am und im Feuerwehrgerätehaus Lendersdorf sind noch Restarbeiten zu erledigen und das Haus in Lendersdorf wie auch das in Echtz werden zu „Abschnittsführungsstellen“ ausgebaut.

Großeinsätze ohne Hauptwache

Von denen aus sollen künftig Großeinsätze vor Ort abgearbeitet werden, ohne die Hauptwache zu tangieren. Den Blick richtet Johannes Rothkranz bereits jetzt auf den avisierten Bau einer neuen Hauptwache an der Veldener Straße, die im Grundsatz vom Stadtrat beschlossen ist. Ein geeignetes Grundstück ist bereits gekauft.

Die allgemeine Zufriedenheit des Stadtbrandmeisters gilt auch für die Ausrüstung. „Das Verhältnis der Wehr zu Politik und Verwaltung ist vertrauensvoll und von gegenseitigem Respekt geprägt“, betonte er.

Die vom Stadtrat einstimmig beschlossene Fortschreibung des Brandschutzbedarfsplanes werde man umsetzen, so die Versicherung von Bürgermeister Paul Larue unter Hinweis darauf, dass in diesem Jahr noch vier Hilfs- und Löschfahrzeuge, je ein Kommando- und Mannschaftstransport- sowie zudem auch ein Krankentransportwagen in Dienst gestellt werden sollen. Der Bürgermeister lobte das gute Miteinander von Haupt- und Ehrenamt und forderte, der steigenden Respektlosig-keit gegenüber Hilfs- und Rettungskräften entschieden entgegen zu treten.

Die Werbetrommel für den Förderverein der Wehr rührte Feuerwehrchef Johannes Rothkranz. Der Förderverein unterstützte im Jahr 2017 Aktivitäten und Anschaffungen der Feuerwehr mit 14.500 Euro. „Wenn jeder Bürger 50 Cent zahlen würde, könnte man schon viel erreichen…“

(fjs)