Nideggen-Abenden: Ferienfreizeit: Zum Abschluss ein kunterbuntes Fest

Nideggen-Abenden: Ferienfreizeit: Zum Abschluss ein kunterbuntes Fest

„Ferien sind toll, da kann man viel erleben“, begrüßte Moderatorin Barbara Vostell die zahlreichen Gäste, die zum Abschlussfest der Ferienfreizeit des Caritasverbandes Düren-Jülich e.V. in die Abendener Festhalle gekommen waren.

70 Kinder aus dem gesamten Dürener Kreisgebiet hatten hier an der dreiwöchigen Stadtranderholung teilgenommen und waren jeden Tag mit dem Bus in ihren Heimatorten abgeholt und nach Abenden gebracht worden.

Barbara Vostell — hier mit der kleinen Hariette - führte moderierend durch die Vorstellung. Foto: Beate Weiler-Pranter

„Ohne die zahlreichen Spenden in einer Gesamthöhe von 4 500 Euro hätten wir unser Ferienprogramm in diesem Umfang gar nicht durchführen können“, betonte der stellvertretende Vorsitzende des Caritas-Verbandes, Hans Lipperts, in seiner kurzen Ansprache, die von den 70 Kindern singend eingeleitet worden war: Zur Melodie von „We will, we will rock you“ hatten sie die neue Caritas-Hymne „Hier sind wir, die Caritas“ vorgestellt.

Lächelndes Maskottchen

Maskottchen der Ferienaktion 2013 war „Carla“, ein gelber Smiley, dessen unterschiedlich farbenen Sonnenbrillen den Kindern vom ersten Tag an verdeutlichten, zu welcher der sechs Gruppen sie gehörten. In den letzten drei Tagen der Stadtranderholung hatten die 70 Mädchen und Jungen ein buntes Bühnenprogramm rund um ihr lächelndes Maskottchen erarbeitet. Aufgeregt tuschelnd warteten die Pänz im Grundschulalter nun darauf, dass sich der Vorhang öffnete, um ihren Eltern, Großeltern und Geschwistern im Zuschauerraum endlich die einstudierte Aufführung „Carlas Ferienspaß“ zeigen zu können.

Herzlicher Applaus

In ihren sechs Gruppen hatten die Kinder mit 16 Betreuern viele unterhaltsame Nummern einstudiert: 90 Minuten lang gab es Musik und Tanz, Akrobatik und Sketche.

Mit herzlichem Applaus wurde die kleinsten Akteure bedacht, die zu Klängen von Nenas „99 Luftballons“ bunte Ballons und Papierflieger über die Bühne schweben ließen. Und als sie anschließend zur Musik von „Cowboy und Indianer“ einen temperamentvollen Tanz aufs Parkett legten, tanzte selbst das Publikum mit.

Die „Roten Chaoten“ spielten eine herzerfrischende Schulstunde nach und überzeugten die Zuschauer hinterher noch mit einer koketten Choreographie.

Im Arbeitsamt-Sketch der grünen Gruppe zeigten neun Clowns auf witzige Weise, dass jeder, der etwas besonders gut kann, später auch den passenden Beruf finden wird.

Patrick, der traurige Clown, der immer weinen muss, leitet später einen Badesee, den er mit seinen eigenen Tränen gefüllt hat, und der verschlafene Clown Timo macht Karriere als Matratzen-Tester…

Die hellblaue „Carla-Gang“ überzeugte mit Akrobatik, während bei den „wilden Rosanen“ das Tanzfieber ausbrach. Staunend verfolgten die Zuschauer, wie die dunkelblauen „Krümelmonster“ gelbe Plastikbecher in Percussion-Instrumente verwandelten und einen mitreißenden Rhythmus klopften und trommelten. Abschließend wirbelten sie zum Disco-Hit „Propaganda-Star“ über die Bühne.

Lichtermeer zum Abschied

Gänsehautgefühl kam am Ende der abwechslungsreichen Vorstellung auf, als die 70 Mädchen und Jungen unter dem stürmischen Applaus des begeisterten Publikums die abgedunkelte Bühne mit so genannten Knickleuchten in ein neonfarbenes Lichtermeer verwandelten und sich fröhlich winkend von ihrem Publikum verabschiedeten.

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