Langerwehe: Feine Spitze und Geschmiedetes beim Eifelmarkt

Langerwehe: Feine Spitze und Geschmiedetes beim Eifelmarkt

Anneliese Raab hat schon immer gerne Handarbeiten gemacht. „Früher haben wir die Stoffreste, die übrig geblieben sind, wenn unsere Mutter genäht hat, aufgesammelt und damit selbst Sachen hergestellt.

Handarbeiten hat mir einfach schon immer jede Menge Spaß gemacht.“ Und zwar so viel Spaß, dass Anneliese Raab vor einigen Jahren ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht hat. Sie hat in Langerwehe ein eigenes Handarbeitslädchen aufgemacht.

Den Kunden helfen

„Mir ist es wichtig, hier nicht nur Materialien zu verkaufen, sondern meinen Kunden immer auch mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Ich möchte ihnen helfen, wenn sie mit einer Arbeit nicht mehr weiterkommen.“ Und genau das wird Anneliese Raab auch beim 27. Langerweher Eifelmarkt im Töpfereimuseum tun. Auf dem Markt präsentiert Anneliese Raab feine, selbst gestrickte und gehäkelte Tücher und Schals in Lace-Spitze. Anneliese Raab: „Lace-Stricken oder -Häkeln ist im Augenblick sehr im Trend. Wir nehmen ganz feine Wolle, bei der durch die besondere Art zu stricken ein feines, transparentes Lochmuster entsteht. Und natürlich gibt es bei mir auch Anleitungen, damit die Leute selbst aktiv werden können.“

Broschen und Knöpfe

Und Anneliese Raab ist nicht allein an ihrem Stand auf dem Eifelmarkt. Unter dem Motto „Leicht trifft schwer“ hat sich mit dem Kunstschmied Maik Salzmann aus Lucherberg zusammengetan, der in Langerwehe am 14. September, geschmiedete Knöpfe und Broschen präsentieren wird.

„Ich bin zum ersten Mal als Ausstellerin auf dem Langerweher Eifelmarkt“, sagt Anneliese Raab, die den Mark mit Handwerk und Leckerereien aber trotzdem bestens kennt. „Ich war bisher immer mit der Mittelaltergruppe beim Eifelmarkt und habe den Kindern der Flötengruppe passende Gewänder genäht.“ Jetzt will Anneliese Raab den Eifelmarkt als Ausstellerin „ausprobieren“. „Ich bin gespannt, wie es wird“, sagt sie. „Aber ich glaube, dass ich mit meiner Wolle und den Schals gut zum Eifelmarkt passe.“ Allein schon deshalb, weil Stricken, Häkeln und Handarbeiten überhaupt immer mehr wieder in Mode kommen. „Ich mache immer häufiger die Erfahrung“, so Anneliese Raab, „dass die Leute nicht mehr nur Sachen zum Anziehen von der Stange kaufen möchten, sondern gerne selbst gemachte Unikate hätten.“ Dabei, so die Expertin, komme es aber nicht nur auf das Ergebnis an. „Die Arbeit an sich macht einfach auch großen Spaß.“

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