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Oberzier: Federnder Boden schont jetzt die Gelenke

Oberzier : Federnder Boden schont jetzt die Gelenke

Die Arbeiten gehen zügig voran: Landschaftsarchitekt Michael Reepel lässt den Blick über das 100 mal 64 Meter große Areal schweifen, das schon in wenigen Wochen den modernsten Kunstrasenplatz der Region beheimaten wird.

„Das wird der erste Platz, der über eine elastische Trägerschicht nach DIN-Norm verfügt”, so Reepel, speziell abgestimmt auf den Kraftabbau. „Der Unterbau federt mit und schont somit die Kniegelenke der Fußballer.”

Das neue, wasserdurchlässige Grün sei das modernste auf dem Markt, doppelt so dicht verknüpft und dementsprechend weicher als die bisher bei Kunstrasenplätzen verwandten Materialien.

350.000 Euro lässt sich die Gemeinde Niederzier den Bau des Kunstrasenplatzes kosten, inklusive einer neuen Flutlichtanlage. Dass die Gemeinde jetzt auch noch in neue Beleuchtung finanziert, hat einen einfachen Grund, erklärt Bürgermeister Hartmut Nimmerrichter: „Der Neubau ist billiger als das Umsetzen der alten Anlage vom Aschenplatz.”

Der neue Kunstrasen entspricht den internationalen Mindestmaßen, ist aber deutlich kleiner als der alte Platz. Den gewonnenen Raum will der BCO für einen Trainingslatz der Jugend nutzen, aus natürlichem Grün.