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Düren: Fame Academy-Sieger gibt Konzert in Düren

Düren : Fame Academy-Sieger gibt Konzert in Düren

Kreischende Teenies, die allerdings nicht in Ohnmacht fallen können, weil die Aula der St. Angela-Schule aus allen Nähten platzt.

Die Pop-Gruppe „Become One” ließ am Montag die Wände wackeln beim Start ihrer „Homecoming-Schul-Tour” durch die Heimatstädte der Band-Mitglieder. Heimspiel also für David Hernandez, den Dürener in der Gruppe, dem die Herzen der weiblichen Fans nur so zuflogen.

„Become One” ist die Sieger-Band der „Fame Academy” von RTL 2. Mit seinem Debüt-Song „Don´t need your alibis” stürmte das Sextett Ende November bei der Gala an die Spitze und präsentierte den Hit wenig später im „Dome”.

Bevor sie jedoch die Aula-Bühne erbeben ließen, stellten sich David, Ji-Inx, Caro, Sedat, Christopher und Thomas den Fragen einer auserlesenen Schülerschar: Chaotisch, durchgeknallt, facettenreich, dynamisch und zielstrebig sehen sich die sechs Pop-Sternchen. Was die Gruppe stark mache, sei ihre Vielseitigkeit in den Musik- und Tanzrichtungen, betont Thomas.

Ji-Inx: „Wir sind aber absolute Individualisten, die sich jeden Tag zusammenraufen müssen, weil jeder seinen eigenen Kopf hat.”

Die Songs der Debüt-CD stammen nicht aus der Feder der Gruppe. „Leider”, bedauert David, „aber die Songs standen schon ein Jahr vorher fest, und alles musste sehr schnell gehen.”

Das soll aber nicht so bleiben: „Normalerweise wollen wir die Texte selber schreiben”, beantwortet Sedat eine Schülerfrage. „Wir sind jetzt schon kräftig dabei und sammeln für unsere zweite CD.” Doch die wird wohl in diesem Jahr nicht mehr auf den Markt geworfen.

Tanzen liegt David Hernandez im Blut. Vielleicht ein Erbe vom Vater: Juan-José Hernandez ist nämlich Spanier und kam vor 33 Jahren an die Rur, um hier als Papiermacher zu arbeiten. „David hat schon als Kind immer gerne getanzt und Musik geliebt. Ich habe ihn stets unterstützt, wenn es darum ging, seinen Traum zu verwirklichen.”

An die Realschule Wernersstraße hat David nicht die beste Erinnerung: „In der Acht bin ich hängengeblieben. Dafür war später die Höhere Handelsschule sehr gut.” Schon in jungen Jahren schloss sich David Schwarz-Weiß Düren an, um seiner Tanzleidenschaft zu frönen. 1995 wurde er Landesmeister in den lateinamerikanischen Tänzen - ein Grundstein für die Pop-Karriere.

Wo er denn als Junge die Wochenenden verbracht habe, war die nächste Frage: „Zuerst in Schlich, dann manchmal im Sockenschuss. Meistens bin ich aber nach Köln gefahren.”

Die Castings bis hin zum Sieg seien knochenhart gewesen: „Das waren keine Wochenende-Ausflüge, sondern ganz harte Arbeit. Da haben wir manches Mal Blut und Wasser geschwitzt”, bekennt Christopher.

Und was geben die Sechs den St. Angela-Schülerinnen mit auf den Lebensweg? „Nichts tun, was Euch nicht gefällt, sondern beharrlich und mit Herz das Ziel verfolgen!” Sehr wichtig: eine gute Ausbildung - egal, ob in Handwerk oder per Studium.