Düren: Fahrradspende: Flüchtlinge sollen mobiler werden

Düren: Fahrradspende: Flüchtlinge sollen mobiler werden

Um die derzeit fast 600 in Düren lebenden Flüchtlinge besser integrieren zu können, ruft die Stadt die Bevölkerung auf, gebrauchte, aber funktionsfähige Fahrräder zu spenden.

Wenn die Flüchtlinge mobil seien, könnten sie leichter zu Sprachkursen fahren und am Leben in der Stadt und in Vereinen teilnehmen, betont Bürgermeister Paul Larue. Kleinere Reparaturen sollen mit Hilfe von ehrenamtlichen Helfern und mit den Flüchtlingen bewerkstelligt werden. Benötigt werden daher auch Werkzeuge und Ersatzteile wie zum Beispiel Mäntel, Schläuche, Beleuchtung, Klingeln sowie Fahrradhelme und -schlösser.

Abgegeben werden können die Fahrräder und Ersatzteile samstags von 10 bis 13 Uhr beim Bauernhof Bonn, Agathastraße 26, in Derichsweiler sowie von montags bis freitags von 8.30 bis 16 Uhr bei der Firma Marx Automation, Im Kohnental 11, in Düren. Ansprechpartner ist Jens Heller, Telefon 02428/ 1400720.

Wer keine Möglichkeit hat, das Rad abzugeben, oder sich ehrenamtlich am Projekt „Rad und Tat“ beteiligen möchte, kann sich an Nihal Cekme vom Sozialamt wenden (Telefon 02421/252741, E-Mail: n.cekme@dueren.de).

(ja)