Heimbach-Düttling: Fahrkünstler liefern sich auf Schiebeautos ein schnelles Rennen

Heimbach-Düttling: Fahrkünstler liefern sich auf Schiebeautos ein schnelles Rennen

Für die Strecke von 145 Metern braucht es keine Schlepper. Die kleinen bunten Autos werden nach den Läufen wieder hoch geschoben oder auch mannhaft getragen, ein großer Unterschied zu anderen Rennen mit größeren Boliden, aber ein durchaus friedliches Bild, wie jedes Jahr.

Die Dorfgemeinschaft Düttling veranstaltete schon zum 14. Mal in Folge das traditionelle Rennen auf ihrer Dorfstraße. In diesem Jahr nahmen 34 Rennbegeisterte teil. Das Motto des Events lautet „von 0 bis 99 Jahre“, alle können mitmachen. Und wer in die Gesichter schaut, sieht darin eine unschuldige Begeisterung. Neben der sportlichen Leistung zählt der Spaß an der Freude eine große Rolle. Freude ist überall da, besonders wenn Ortsvorsteher Gerd Linden, ein Eifeler Urgestein, sich tatsächlich auf ein winziges Bobby Car hinablässt.

In fünf Altersklassen

Wie jedes Jahr wurde in fünf Altersklassen gefahren. In der Klasse der Minis, 0 bis 5 Jahre, belegten die ersten drei Plätze Adrian Beul, Anna Laufenberg und Marie Schuba. Amon Krämer, Marylou Splittstößer und Phillip Reithmeier hießen die Sieger bei den Rennkids, Altersgruppe 6-10 Jahre.

Bei den Firewheels, den 11- bis 17-jährigen, gewann Christina Thelen mit einem neuen Streckenrekord von 22,7 Sekunden, vor Sophie Golbach und Jan Thelen. Die Kategorie 18 bis 99 Jahre, die Formel B, wurde noch einmal zwischen Männern und Frauen gesplittet. Bei den Männern verwies Achim Laufenberg seine Konkurrenten Helmut Thelen und Jan Schuba auf die Plätze.

Judith Moritz fuhr ihr Rennen alleine auf weiter Flur. Sie hatte keine einzige Konkurrentin. Wahrscheinlich hatte sich im Vorfeld schon herumgesprochen, welch fabelhafte Pilotin sie ist.

(bel)
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