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Fahndung mit Phantombildern: Männer wegen sexueller Nötigung gesucht

Fahndung mit Phantombildern : Männer wegen sexueller Nötigung gesucht

Seit vergangenem Oktober kam es immer wieder zu sexuellen Übergriffen in Düren. Mehrere Männer haben junge Mädchen und Frauen auf offener Straße in den Intimbereich gefasst. Jetzt fahndet die Polizei mit Fotos nach den Tätern.

Nach umfangreichen Ermittlungen in mehreren Fällen von sexueller Nötigung bittet die Polizei um Mithilfe aus der Bevölkerung.

Seit Oktober vergangenen Jahres kam es mehrfach zu sexuellen Übergriffen gegen junge Frauen und Mädchen. Die erste dieser Taten ereignete sich in Düren, als ein unbekannter Mann mehreren jungen Frauen nach einem Diskobesuch folgte und einer von ihnen plötzlich in den Intimbereich fasste. Danach lief der Täter davon. In den darauf folgenden Wochen wurden weitere Taten angezeigt, bei denen das Vorgehen sehr ähnlich war: Junge Mädchen und Frauen im Alter zwischen 12 und 21 Jahren waren als Fußgängerinnen, in einem Fall auch als Radfahrerin, unterwegs. Ein Fußgänger folgte ihnen und berührte sie plötzlich unsittlich. Nach der Tat entfernte sich der Täter immer schnell zu Fuß.

Die Taten wurden in Düren, Nideggen und Vettweiß verübt, hauptsächlich jedoch im Bereich der Gemeinde Kreuzau. Die Tatzeit lag an Wochentagen in der Zeit zwischen 16 Uhr und 20 Uhr. Trotz intensiver Ermittlungen konnte die Polizei bisher keiner der Täter identifizieren.

Die Beschreibungen der Angreifer stimmten in den Fällen überein, variierten jedoch in manchen Details. So trug der Täter meist Arbeitskleidung in Form einer grauen oder schwarzen Hose mit Taschen. Das Alter, die Größe, Augen- und Haarfarbe sowie Erscheinungstyp sind laut Beschreibungen der Opfer nicht immer identisch, ähneln sich in Teilen aber meist. Die Polizei geht davon aus, dass wenigstens zwei verschiedene Männer als Täter in Frage kommen. Wahrscheinlich gibt es eine Verbindung zwischen den Tätern.

Außerdem haben die Täter wohl einen Bezug zum Südkreis. Die Polizei vermutet, dass sie dort, vor allem unter der Woche, wohnen.

Wer die Personen erkennt oder sonstige Hinweise geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Auch mögliche weitere Opfer werden gebeten, sich zu melden und gegebenenfalls Anzeige zu erstatten.

(red/pol)