Heimbach: Experimente mit Farben und geometrischen Figuren

Heimbach: Experimente mit Farben und geometrischen Figuren

Zufällig haben sich die beiden Malerinnen in einem Café getroffen, kamen ins Gespräch und vereinbarten, gemeinsam Ausstellungen zu bestreiten. Gesagt, getan.

So stellen Hannelore Junker und Agi Saller-Franke jetzt im „Haus des Gastes” aus, weil die eigentlich vorgesehene Ausstellung wegen Erkrankung der Künstlerin ausfallen musste.

Hannelore Junker aus Blankenheimerdorf malt vom Gegenständlichen bis hin zum Abstrakten. Sie experimentiert gerne mit Aquarell, Acryl und Enkaustik. Viele Bilder zeigen, dass die Malerin Farben mag und sie in vielen Variationen gegeneinander setzt, so dass überraschende Figuren entstehen.

Ihre klein-, mittel- und großformatigen Bilder sind größtenteils gerahmt; bei wenigen hat sie den Rahmen weggelassen, was für den Betrachter den unmittelbareren Zugang erlaubt. Alle Bilder Junkers tragen einen Namen.

Agi Saller-Franke aus Weilerswist war von Beruf Konstrukteurin - ein Beruf, der Genauigkeit und klare Linienführung erfordert. Folge für ihre Malerei: kubistische Häuserzeilen, Architektur aus der Heimat und den Urlaubsländern. „Wenn ich auf Reisen bin, male ich überall”, beschreibt sie ihren Drang nach Pinsel und Leinwand.

Streng abgegrenzte Formen und Farben sowie geometrische Figuren sind ihre Markenzeichen. Neben Häusern und Landschaften malt die Künstlerin gerne Blumen und Stillleben. Ihr bevorzugtes Material ist Aquarell, sie malt aber auch schon mal mit Pastell und Acryl.

Zu sehen sind die Gemälde im „Haus des Gastes” bis zum 2. Februar - täglich von 14-17 Uhr.

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