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Düren: Evivo-Trainer Mirko Culic plagen Sorgen im Mittelblock

Düren : Evivo-Trainer Mirko Culic plagen Sorgen im Mittelblock

Wenn es für die Nationalmannschaft im türkischen Izmir gut läuft, hat Evivo Düren Pech.

Erreicht die Auswahl von Stelian Moculescu das Finale des Turniers um die Olympia-Qualifikation am Sonntag, dann kommt Dürens Mittelblocker Max Günthör erst am späten Montagnachmittag in Leipzig an - nur wenige Stunden vor dem Anpfiff der Bundesligapartie zwischen dem Gastgeber und der Formation aus dem Westzipfel der Republik.

„Die Nationalmannschaft hat wegen der Olympischen Spiele Priorität, aber für uns ist das nicht so gut”, sagt Culic, zumal er die beiden nächsten Partien in Leipzig und bei den Netzhoppers aus Königswusterhausen als richtungweisend ansieht. Schließlich will Evivo mindestens als Dritter in die Playoff-Runde gehen. Da sind Siege gegen Teams wie Leipzig oder die Netzhoppers Pflicht.

Und so kommt erschwerend hinzu, dass vor dem ersten von zwei Testspielen gegen Tourcoing Lille dem Dürener Trainer nur ein gelernter Mittelblocker zur Verfügung steht: Vladimir Rakic. Denn: Malte Holschen wird nach seiner Fußoperation frühestens Ende Januar wieder zur Verfügung stehen.

Und Sven Anton, der auf dieser Position schon eingesprungen ist, muss sich am Freitag einer Untersuchung unterziehen, da eines seiner Knie seit kurzem immer wieder anschwillt. Der Kapitän kann nicht trainieren. Ob er Montag gegen die neue Mannschaft von Ex-Evivo Kenneth Blanca auflaufen wird, ist fraglich.

Gegen Lille wird Culic deshalb Außenangreifer Tim Elsner und Michael Andrei (aus der zweiten Mannschaft) abwechselnd neben Rakic am Netz hochspringen lassen. Mit von der Partie wird gegen die Franzosen Till Lieber sein. Der Libero hat seine fiebrige Erkrankung überwunden.

Ob Sven Dick dagegen die Trainingspartien absolvieren kann, ist ungewiss: Eine Sehne seiner Hand ist entzündet.