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Düren: Evivo Düren mit klarer Leistungssteigerung

Düren : Evivo Düren mit klarer Leistungssteigerung

Der Trainer war zufrieden: „Wir haben uns gegenüber der Partie gegen den Moerser SC erheblich gesteigert, haben sehr konzentriert agiert und trotz vieler Ein- und Auswechslungen verdient gegen St. Vith gewonnen.”

Bernd Werscheck, der Trainer des Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren, verteilte Streicheleinheiten.

Hatte er seinen Schützlinge bei der 2:3-Niederlage gegen den Zweitligisten vom Niederrhein noch drei grottenschlechte Sätze attestiert und den trainingsfreien Montag gestrichen, so lobte er sein Team nach dem 4:0-Erfolg über ein allerdings mittelmäßiges Team aus dem Osten des westlichen Nachbarn.

Ein Grund für die Leistungssteigerung gegenüber Samstag: Till Lieber kehrte nach seinem Abstecher zur deutschen Nationalmannschaft wieder auf die Liberoposition zurück.

Die Annahme der Evivo-Sechs gestaltete sich deutlich stabiler. Demzufolge setzten die Zuspieler Diego Gutierrez und Björn-Arne Alber ihre Angreifer wirkungsvoll in Szene.

Für einen Aktiven und speziell sein Knie stellte sich die Testpartie besonders als Belastungstest dar: Christian Dünnes bestand die Anforderungen ohne Probleme. „Er ist wieder 100-prozentig einsatzfähig”, freute sich Bernd Werscheck.

Dies gilt noch nicht für den lange knieverletzten Malte Holschen: Er spielte zwar im letzten Satz, aber nur auf der Liberoposition. „Hauptsache, er hatte Matchpraxis”, meinte Werscheck.

Zur Zufriedenheit des Trainers agierte auch Martin Bulst: „Er hat wieder Anschluss gefunden, so dass ich, lässt man Malte außen vor, die Qual der Wahl habe.”

Dies freut den Coach natürlich, hat er nun mehrere Möglichkeiten, sein Team so aufzustellen, dass am Sonntag in der Wuppertaler Bayer-Halle endlich ein Sieg gelingt, „wollen wir doch mit Platz 3 in die Meisterrunde gehen.”