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Düren: Erstes Dürener Entenrennen: Rote Karte für gedopte Teilnehmer

Düren : Erstes Dürener Entenrennen: Rote Karte für gedopte Teilnehmer

Bereits in den Startlöchern für das Premieren-Rennen am Samstag, 2. August, stehen gut 2000 Enten; die letzten 400 gelben Gummitiere warten noch darauf, um 14.30 Uhr ins Rurwasser zu tauchen und zum Ziel Johannesbrücke schwimmen zu können. Die Rennstrecke beträgt etwa 500 Meter.

Veranstalter dieses ersten Dürener Entenrennens ist der Förderverein des Lions-Club Düren-Rurstadt mit seiner Präsidentin Christa Zündorf, Schirmherr Bürgermeister Paul Larue. Der Erlös fließt in das Grundschul-Projekt „Kein Kind ohne Mahlzeit”.

Interessenten können Enten ab sofort in der Geschäftsstelle der Dürener Zeitung bei Hamel am Markt sowie im Bürgerbüro der Stadt am Markt erwerben; mit fünf Euro ist man dabei. Am Samstag, 26. Juli, bietet Lions nummerierte Rennenten von 10 bis 14 Uhr in der Fußgängerzone: Köln-/Ecke Wirtelstraße feil. Es winken zahlreiche Sachpreise sowie als Hauptgewinn 500 Euro.

Mehr als ein „Heiermann”

Wer die gute Aktion sponsern möchte, erhält eine nummerierte „Sponsorenente”, der er nach Lust und Laune dekorieren darf. Dafür muss er natürlich weit mehr als einen „Heiermann” auf den Tisch blättern, sagt Doris Hövelmann. Im Gegenzug haben alle Sponsoren die Möglichkeit, ihre Enten vor dem Hauptrennen in einem speziellen Sponsorenlauf zu starten. Die Besitzer der drei bestplatzierten Enten werden mit Teampreisen ausgezeichnet.

Alle erworbenen Gummienten können bis zum 31. Juli im Dürener Service Betrieb (DSB) an der Paradiesstraße abgegeben werden; DSB-Mitarbeiter werden sie am Renntag zu Wasser lassen. Die Freiwillige Feuerwehr Derichsweiler und der Anglerverband sichern den Rennparcours in der Rur ab.

Richard Müllejans schmunzelnd: „Präparierte, getunte oder gedopte Enten, die mit irgendwelchen Antriebsarten wie Motor, Segel oder Zugleinen ausgerüstet wurden, dürfen nicht teilnehmen.”

Am Renntag nicht wieder abgeholte Enten gehen in den Besitz des Veranstalters über. Josef Simons: „Sie werden dann als Recyclingenten im nächsten Jahr wieder eingesetzt.”