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Mariaweiler: Erste Reaktionen auf die Kufferath-Insolvenz

Mariaweiler : Erste Reaktionen auf die Kufferath-Insolvenz

Während der vorläufige Insolvenzverwalter, der Krefelder Rechtsanwalt Wilhelm Klaas, am Donnerstag in Gesprächen mit dem Betriebsrat, aber auch mit potenziellen Investoren und Banken weiter an einer Sanierung der angeschlagenen Firma Andreas Kufferath arbeitete, war die Bestürzung über die am Mittwoch angemeldete Insolvenz des Familienunternehmens im politischen Düren groß.

„Das ist natürlich ein schwerer Schlag für die Stadt”, kommentierte Bürgermeister Paul Larue. „Wir nehmen Anteil an den Sorgen und Nöten der rund 430 Mitarbeiter.”

Auch wenn die Möglichkeiten der Stadt bei den nun anstehenden Gesprächen beschränkt seien, versprach der Bürgermeister so weit wie möglich an einer Lösung mitzuwirken und bat an, eine „moderierende Rolle” zu übernehmen, auch im Gespräch mit den Banken.

Die Insolvenz eines Unternehmens in dieser Größenordnung sei eine Katastrophe für die Stadt, kommentierte der SPD-Fraktionsvorsitzende Henner Schmidt, in erster Linie natürlich für die Mitarbeiter, die angesichts der noch zum Jahreswechsel verkündeten Millioneninvestitionen von einem sicheren Arbeitsplatz überzeugt waren. „Ich kann nur hoffen, dass der Insolvenzverwalter bei seiner Suche nach Käufern schnellstmöglich Erfolg hat”, so Schmidt weiter. „Als Stadt müssen wir nun prüfen, ob wir ihn in irgendeiner Art bei seiner Arbeit unterstützen können.”