Merzenich: Erst auf Kisten klettern, dann ab in den Zoo

Merzenich: Erst auf Kisten klettern, dann ab in den Zoo

Das musste ja nun nicht sein: Kaum hatte Bürgermeister Georg Gelhausen den rund 50 Teilnehmern an den 26. Merzenicher Ferienspielen viel Freude und Spaß gewünscht, da machte der Wettergott deutlich klar, dass er in diesem sogenannten Sommer noch ergiebige Wasservorräte hat.

Schade drum, denn auf dem Vorplatz des Bürgerhauses herrschte bereits ein buntes Treiben.

Den Eröffnungstag der Ferienspiele unterstützen die örtlichen Vereine: Die Feuerwehr zum Beispiel präsentierte Kistenklettern, die St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft führte in das Wikinger-Schach ein, und Vertreter des SC Merzenich warteten mit einer Torwand auf. „Die Bewegung steht immer am Anfang“, erläutert Elke Simons.

Der Diplom-Pädagogin stehen Sebastian Kreuel, Ute Hoch, Leah Griesen, Vanessa Hoch, Leon Wirth und Stephan Küntzler zur Seite. Einige aus dem Team sind zum wiederholten Male dabei. Gleiches gilt für die Kinder im Alter von acht bis 13 Jahren, von denen einige schon zum fünften Mal an den Ferienspielen teilnahmen. Finanziert werden sie mit Zuschüssen von Gemeinde und Kreis sowie den Elternbeiträgen.

Während der erste Tag dem Kennenlernen und einigen Spielen vor Ort vorbehalten war, die wegen des Regens in verschiedenen Räumen stattfanden, stehen für die nächsten Tage Fahrten auf dem Programm. Ziele sind unter anderem der Zoo in Krefeld, die Steinbachtalsperre, Besuche in Frei- oder Hallenbädern wie auch im Bubenheimer Spieleland.

(fjs)