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Aktion: Erneutes Blutspenden im Dürener Rathaus

Aktion : Erneutes Blutspenden im Dürener Rathaus

Auch in Zeiten des Coronavirus zählt jede Blutspende und wird dringend benötigt. Gelegenheit zum Spenden gibt es am kommenden Mittwoch in Düren.

So setzt die Stadt Düren die bisher im Rathaus erfolgreich angebotenen Blutspendenaktionen mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) fort und lädt alle Blutspender zur Teilnahme am nächsten Blutspendetermin am Mittwoch, 22. April, in der Zeit von 10 bis 14 Uhr, in das Rathausfoyer, ein.

Die Blutspendenaktion richtet sich in erster Linie an die Mitarbeiter der Stadtverwaltung, aber auch alle anderen Bürger können gerne teilnehmen.

Für die aktuelle Aktion gelten besondere Sicherheitsmaßnahmen: So wird bei allen spendewilligen Personen vor der Anmeldung die Körpertemperatur gemessen. Sollte eine erhöhte Temperatur festgestellt werden (mehr als 37,5 Grad), kann kein Blut gespendet werden. Personen, die Anzeichen einer Infektion zeigen oder angeben, sich nicht hundertprozentig gesund zu fühlen, können kein Blut spenden. Alle Entnahme-Teams werden mit Gesichtsschilden, Mundschutz-Masken und Plexiglasschilden ausgerüstet. Selbstverständlich sind die Sicherheitsabstände einzuhalten.

Der DRK-Blutspendedienst West hat insbesondere für Teilnehmer an den Blutspendenaktionen eine spezielle „Corona-Informationsseite“ mit weiteren Informationen unter www.blutspendedienst-west.de/corona eingerichtet.

Das Deutsche Rote Kreuz beobachtet nach eigenen Angaben die Lage rund um die Verbreitung des neuartigen Coronavirus (Sars-CoV-2) sehr aufmerksam und hat ein Krisenteam zusammengestellt, das täglich die Lage bespricht und sofort Maßnahmen ergreift, um Blutspende für Blutspender, das Ehrenamt und die Mitarbeiter auch in dieser Zeit so sicher wie nur eben möglich zu halten.

Hierzu stehen alle Blutspendedienste auch in engem Austausch mit den verantwortlichen Bundes- und Landesbehörden. Oberstes Ziel ist es, der Fürsorgepflicht für alle Beteiligten gerecht zu werden. Durch die getroffenen Maßnahmen kann es zu längeren Wartezeiten kommen.

Für das Versorgungsgebiet des DRK-Blutspendedienstes West beträgt der tägliche Bedarf rund 3500 Blutspenden. Viele Erkrankte erhalten ihr Leben lang Präparate, die aus Spenderblut gewonnen werden.

Mittelfristig sind insbesondere Menschen mit Tumorerkrankungen, die sich in einer Chemo- oder Strahlentherapie befinden, auf die kontinuierliche Gabe von Blutpräparaten angewiesen, um die Nebenwirkungen dieser Therapien zu überstehen. Rund ein Fünftel aller benötigten Blutpräparate wird für Krebspatienten benötigt.