Embken: Embken: „Pro Bildung” fordert „absolut ehrlichen” Kostenansatz

Embken: Embken: „Pro Bildung” fordert „absolut ehrlichen” Kostenansatz

Vertreter der Initiative „Pro Bildung” haben die Nideggener Ratsvertreter eindringlich aufgefordert, die Schließung der Embkener Grundschule und Turnhalle von der Streichliste des Sanierungsplanes zu nehmen.

Diesen Plan sollen die Stadtratsmitglieder am kommenden Dienstag beschließen, da die Kommune bis zum 30. Juni ein Sanierungskonzept vorlegen muss. Dieses soll bis 2016 einen ausgeglichenen Haushalt ermöglichen. Die Schließung von Schule und Turnhalle in Embken sollte die Stadt um 162.000 Euro entlasten.

Es regte sich in und um Embken Widerstand. Schließlich diskutierten Politiker, Verwaltung und Initiativenvertreter an einem Runden Tisch. Ein Ergebnis: „Die von der Verwaltung vorgelegte Kostenauflistung hielt einer ersten kritischen Prüfung nicht stand”, sagte Frank Bender, der Pressesprecher der Initiative. Jetzt sei nur noch von einem Einsparvolumen von 105.000 Euro die Rede.

Allerdings: Bei den Heizungskosten habe sich die Stadt um 7000 Euro verrechnet, und auch bei den Reinigungskosten gebe es zwischen den Berechnungen der Initiative und der Verwaltung eine Differenz von rund 11.000 Euro.

Deshalb erwarten die Vertreter der Initiative noch einmal eine genaue, „absolut ehrliche” Überprüfung des Kostenansatzes. „Es wäre unverantwortlich, aufgrund dieser Zahlen unsere Grundschule, in der eine hervorragende Arbeit geleistet wird, auf der Streichliste zu belassen”, forderte Bender ein Umdenken bei Rat und Verwaltung.

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