Nörvenich: Eltern sollen für die Beförderung der Kinder zahlen

Nörvenich: Eltern sollen für die Beförderung der Kinder zahlen

Die Gemeinde Nörvenich muss sparen. An allen Ecken und Enden. Trotz der Sparzwänge wurden bisher die Kindergartenkinder auf Kosten der Gemeinde zu den Kindertagesstätten gefahren.

Mit den Schulbussen. An schulfreien Tagen und in den Ferien setzte die Kommune einen separaten Bus ein. Derzeit werden 35 Kinder zur Kindertagesstätte nach Frauwüllesheim und zehn Mädchen und Jungen zu denen nach Pingsheim und Wissersheim befördert.

Die Kosten für den Bus und die Begleitung der Kinder an 37 schulfreien Tagen schlagen mit 8266,54 Euro zu Buche.

Als eine Gemeinde, die sich im Stärkungspakt befindet und deshalb freiwillige Leistungen soweit wie möglich abbauen muss, schlug die Verwaltung vor, den Beförderungsdienst für die 45 Kinder an schulfreien Tagen einzusparen. Da im Kreisgebiet Düren für die beiden ersten Kindergartenjahre und im letzten Jahr vor der Einschulung keine Elternbeiträge zu zahlen sind, könne ein Transport auf eigene Rechnung an diesen Tagen den Eltern zugemutet werden. An Schultagen werden die Kinder weiter kostenfrei in den Schulbussen mitgenommen.

Die SPD-Fraktion stimmte in der jüngsten Sitzung des Nörvenicher Gemeinderates gegen diesen Beschluss.

(fjs)