Nörvenich: Elektronischer Sitzungsdienst in Nörvenich

Nörvenich: Elektronischer Sitzungsdienst in Nörvenich

Rommelsheim hat wieder einen Ortsvorsteher. Der Rat hat in seiner Sitzung am Donnerstag Paul Eugen Kügelgen offiziell vereidigt.

Kügelgen tritt damit die Nachfolge seines Vater Franz-Josef Kügelgen an, der im März diesen Jahres verstorben ist. Damit haben alle Ortsteile der Gemeinde Nörvenich wieder einen Ortsvorsteher.

Darüber hinaus hat der Gemeinderat beschlossen, den papierlosen Sitzungsdienst einzuführen. Bisher erhielten alle 26 Ratsmitglieder, acht Ortsvorsteher und zehn sachkundige Bürger alle Sitzungsunterlagen in Papierform. Das hat jedes Jahr knapp 8500 Euro gekostet.

Jetzt werden alle Ratsmitglieder, Ortsvorsteher und sachkundige Bürger mit Tabletcomputern ausgestattet, um die Sitzungsunterlagen elektronisch zu bearbeiten. Bürgermeister Dr. Timo Czech: „Wir haben uns entschlossen, niemanden zu benachteiligen.“ Einige Mandatsträger würden ihre privaten Geräte für den elektronischen Sitzungsdienst nutzen. Czech: „Deswegen kommen wir zur Finanzierung der notwendigen Computer mit den veranschlagten gut 13.000 Euro hin.“ Bis zum Ende der Legislaturperiode spart Nörvenich damit rund 17.000 Euro.

Eine Master- und eine Bachelorarbeit der Universität Wuppertal werden sich demnächst mit der Verkehrssituation in Nörvenich befassen. In den Arbeiten soll es um eine mögliche Neugestaltung der Straße „Am Marktplatz“ sowie der Josefstraße in Eschweiler über Feld gehen. An dieser Hauptstraße hat unter anderem die Grundschule ihren Sitz. Dr. Achim Siepen, stellvertretender CDU-Fraktionsvorsitzender, begrüßte diese „innovative Initiative des Bürgermeisters“ ausdrücklich.

(kin)