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Nideggen: Einwohner äußern sich kritisch zu Mountainbike im Kurgarten

Nideggen : Einwohner äußern sich kritisch zu Mountainbike im Kurgarten

„Mach„ mir die Fußgänger nicht platt!”, ist die Forderung vieler Verantwortlicher, wenn es um den geplanten Mountainbike-Parcours im Kurgarten der Stadt Nideggen geht.

Walter Weinberger, Leiter des Amtes für Kreisentwicklung und Straßenbau, versuchte da jetzt im Auftrag des CDU-Stadtverbandes Nideggen die Gemüter zu beruhigen, denn die Planung des Parcours stecke noch ganz in den Anfängen. Gespräche mit dem Eifelverein und den Vertretern des Nationalparks seien schon geführt worden.

Beteiligte Gemeinden, Städte und Kreise sind in die Planung eingebunden. Jetzt müssten auch die Bürger vor Ort informiert werden, damit diese auch das Endergebnis einer solchen Entwicklung mittragen könnten.

An der Entscheidung für Nideggen als dem besten Standort äußerten Bürger im Seminarraum des Nationalparktors in Nideggen ihre Zweifel an. Die Rahmenbedingungen sahen sie bei anderen Standorten besser gegeben.

Im Kurpark soll ein Parcours entstehen, in dem Mountainbiker aus der Region und aus Nachbarregionen, auch aus dem benachbarten Ausland, ihrem Hobby nachgehen können. Die beste Nutzung wäre nach Ansicht der Planer ein weitgehend touristisch genutzter Spaßparcours, der jedoch, so befürchten Anlieger, mehr Lärm mit sich bringen würde.

Für die Auswahl der Lokalität „Kurgarten” spricht nach Ansicht der Planer auch, dass die Jugendherberge demnächst ihre Zelte in der Nähe aufschlagen wird und das Nationalparktor mit seinen Möglichkeiten schon vorhanden ist. Außerdem sei die Anbindung an den Öffentlichen Personennahverkehr gegeben. Überlegt wird, ob nicht ein Verein gegründet werden sollte, der die Trägerschaft der Anlage übernimmt. Weiter geführt soll der Parcours über den Teufelstritt Richtung Brück, wo die Radfahrer ihre Heimreise antreten oder in Brück den Zug nehmen können.