Gürzenich: Eine stimmungsvolle Choralschola zum Auftakt

Gürzenich: Eine stimmungsvolle Choralschola zum Auftakt

Eine Chorale zum Einzug, Gesang vom Altar, aus Richtung der Kirchenpforte und von der Orgelbühne herunter sowie die Stimmen dreier Chöre: Die Akteure des Chöre-Konzerts inszenierten ihren Gesang unter der Gesamtleitung von Walter Drees mit viel Einsatz.

Das Resultat: Eine Abwechslungsreiche Vorstellung besinnlicher Lieder zur Vorweihnachtszeit vor den voll besetzten Kirchenbänken der Pfarrkirche St. Johannes.

Nach der stimmungsvollen Choralschola „Rorate coeli desuper“ zum Auftakt sang erst der Gürzenicher Kirchenchor St. Johannes „Machet die Tore weit“. Es folgte eine gemeinsame Darbietung mit dem ehemaligen Jugendchor „Veneris Cantamus“. In einem zusammenklingenden Wechsel sangen beide Chöre eine Liedkantate des Stücks „Maria durch ein Dornwald ging“. Im Anschluss klangen die Stimmen des Birgeler Kirchenchors St. Martin durch das Gotteshaus.

Vertraute Lieder

Mit vertrauten, kirchlichen Weihnachtsliedern überzeugte dieser das Publikum. Auch „Veneris Cantamus“ bot in drei Stücken seine Chormusik im Solo dar. Ihr englisches Repertoire gab dem Konzert eine weitere Note. Insgesamt umfasste das Konzert vom gregorianischen Choral über Werke von Hammerschmidt, Bruckner, Mendelssohn und Rheinberger bis hin zu modernen Komponisten wie John Rutter, Bob Chilcott und anderen die ganze Breite der Chormusik.

Die musikalische Einstimmung auf die weihnachtliche Zeit schlossen alle drei Chöre dann gemeinsam. Als letztes Stück sangen sie erst Rutters „Weihnachts-Wiegenlied“, dann „Im Advent“ von Mendelssohn und schließlich gemeinsam mit der Gemeinde die Kantate „Tauet Himmel“ im Satz vom Konzertleiter Walter Drees. Insgesamt war das Konzert ein Stimmungsvoller Auftakt ins vierte Adventswochenende.

(heb)
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