1. Lokales
  2. Düren

Düren: Eine schillernde Show im Rampenlicht

Düren : Eine schillernde Show im Rampenlicht

Vorhang auf, Bühne frei: „Ab ins Rampenlicht” stürmten gestern mehr als 320 Kinder und Jugendliche im Theater und boten vor- sowie nachmittags über 1000 Besuchern im „Haus der Stadt” eine Bühnenrevue, wie sie bunter nicht hätte sein können.

Tosender Applaus und „Zugabe”-Rufe waren der Lohn für die Akteure im Alter zwischen 7 und 18 Jahren, die - zunächst vom Lampenfieber gepackt - nach ihren Auftritten „stolz wie Oskar” waren.

Die Idee zu dieser ersten Bühnenrevue von Schulen, Jugendgruppen und Vereinen hatten Maria Horn vom evangelischen Jugendzentrum „MultiKulti”, Sabine Wagner vom Spielpädagogischen Dienst des städtischen Jugendamtes und Monika Rothmaier-Szudy, Leiterin des Theaters.

Ihrem Aufruf, kleine, bis zu acht Minuten lange Stücke aus den Bereichen Tanz oder Schauspiel ins Rampenlicht zu bringen, waren 16 Gruppen gefolgt: die Grundschulen St. Bonifatius, Martin Luther und Birkesdorf mit je zwei Auftritten sowie die aus Arnoldsweiler, dazu die Hauptschule St. Josef, die Heinrich-Böll-Gesamtschule (zwei Vorführungen), das Junge Theater im Gymnasium am Wirteltor, das Jugendzentrum St. Johannes Gürzenich und die Musikschule Düren (je zwei Auftritte), das Jugendzentrum „MultiKulti” und nicht zuletzt das Roncalli-Haus St. Josef.

Die Darbietungen reichten vom Hip Hop über Folklore-, rhythmischen und Jazz-Tanz bis zu Schatten- und Improvisationstheater, Schauspiel, Trommelgruppe und Musicalstücke. Alle Gruppen hatten sich ihren Auftritt selbst ausgedacht und die passenden Kostüme dazu entworfen.

Doch vor dem Erfolg stand der Schweiß: Der floss reichlich bei den Proben. Die Generalprobe am Dienstag nutzen die jungen Akteure, um einen Blick hinter die Theater-Kulissen zu werfen. „Viele haben da nicht schlecht gestaunt, wie es in den Räumen hinter dem Vorhang, in Garderobe, aber auch in der Technik aussieht”, sagte Maria Horn. „Sie haben sogar erlebt, wie Nebel gemacht wird”, ergänzte Sabine Wagner. So steht für Monika Rothmaier-Szudy fest: Viele gehen künftig sicherlich mit anderen Augen ins Theater!

Übrigens: Nach der Revue tauschten die Akteure ihre ersten Bühnenerfahrungen aus und feierten den Erfolg.

Und für die drei Veranstalter steht fest: Die Revue wird keine Eintagsfliege bleiben!