Langerwehe: Eine neue Kita für Langerwehe

Langerwehe: Eine neue Kita für Langerwehe

Die Gemeinde Langerwehe hat eine neue Kindertagesstätte — zumindest für die kommenden zwei Jahre eine provisorische. 30 Kinder im Alter von vier Monaten bis sechs Jahren können in der 375 Quadratmeter großen Einrichtung spielen, toben und lernen.

Claudia Mörkens ist die Leiterin der neuen Kita, insgesamt arbeiten dort vier Erzieherinnen und eine Hauswirtschaftskraft. Träger des neuen Kindergartens ist der Kreis Düren, die Gesellschaft für Infrastrukturvermögen Kreis Düren (GIS) hat das Provisorium, bestehend aus 30 Einzelcontainern, und das Außengelände gestaltet. Ingesamt hat die GIS rund 150.000 Euro investiert, knapp 80.000 Euro der Kosten übernimmt das Land NRW.

„Der Bedarf in unserer Gemeinde ist groß“, sagte Bürgermeister Heinrich Göbbels (CDU) bei der Einweihung der Kita „Schlossmäuse“. „Langerwehe ist eine stark wachsende Gemeinde. Wir haben zum ersten Mal überhaupt mehr als 15.000 Einwohner.“ Langerwehe, so Göbbels weiter, bräuchte dringend mehr Kindergartenplätze. „Um so mehr freuen wir uns über die schnelle Hilfe des Kreises Düren.“ Die Kita „Schlossmäuse“ ist die fünfte Kita des Kreises Düren.

Landrat Wolfgang Spelthahn betonte, dass „Investitionen in Kitas die besten denkbaren Investitionen überhaupt seien.“ Spelthahn lobte zudem die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde Langerwehe: „Wir haben in Rekordzeit eine Lösung gefunden und 30 neue Kita-Plätze geschaffen.“ In den kommenden zwei Jahren soll der geplante Kita-Neubau (gleich hinter dem Provisorium) fertig sein. Die neue Einrichtung wird Platz für vier altersgemischte Gruppen haben.

(kin)
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