1. Lokales
  2. Düren

„Do danz ich“ : Ein prägnantes Motto für den Straßenkarneval

„Do danz ich“ : Ein prägnantes Motto für den Straßenkarneval

In Düren heißt es Weiberfastnacht: „20.02.2020 – Do danz ich!“ Mehrere Musikgruppen und Gesellschaften werden auf dem Markt erwartet

„Fastelovend ist nur Fastelovend, wenn er sich auch auf den Straßen und Plätzen abspielt“, meint Bürgermeister Paul Larue (CDU) voller Vorfreude auf die Eröffnung des Straßenkarnevals in Düren an Weiberfastnacht um 11 Uhr auf dem Marktplatz. „Humor und Freude, Schunkeln, Singen, Tanzen sollen nach den Sälen auch den Stadtraum erfüllen.“ „Wievefastelovend en Düre“ hat dieses Jahr aufgrund des prägnanten Datums ein ganz besonderes Motto, das man laut vor sich hin sagen sollte: „20.02.2020 – Do danz ich!“

Empfang der Tollitäten

Zum Tanzen hat das närrische Volk rund um die Bühne auf dem Marktplatz reichlich Gelegenheit. Dort empfangen Paul Larue und Wino Ulhas, Präsident der „Löstige Ostdürener“, um 11 Uhr das Dürener Prinzenpaar Otto I. und Maria I. mit ihrem Gefolge und huldigen natürlich auch dem Kinderprinzen der Stadt, Jan Niclas I., der mit seinem Hofstaat erwartet wird.

Rolf Weber singt Karnevalslieder, damit Tanzstimmung aufkommt. Die Damen vom „Duria Express“ wollen den Jecken dann zusätzlich einheizen. Ungebremst geht es weiter mit den „Bremsklötz“. Zwischen ihrer Musik, Karnevalshits mit Pierre Olivier und Karnevalsliedern mit „Us De Lameng“ schauen die KG „Bösen Buben“ Birgel mit ihrem ersten Damendreigestirn und die KG „Len­geschdörpe Klompe“ mit ihrem Prinzenpaar auf dem Marktplatz vorbei. Auch die KG „Jüzzenije Plüme“ mit ihrer Prinzessin samt Gefolge wird erwartet.

„Menschen aus der ganzen Region treffen sich auf dem Marktplatz, um gemeinsam Freude zu haben“, bringt Dirk Hürtgen von der Sparkasse Düren das Konzept auf den Punkt. „Die Pflege des Brauchtums ist einer unserer Schwerpunkte, hinter dem wir stehen.“ Deshalb unterstütze die Sparkasse Düren auch in diesem Jahr wieder das bunte Treiben an „Wievefastelovend en Düre“, für das Bürgermeister Paul Larue im Übrigen nach eigenem Bekunden bestens gerüstet ist: „Ich habe genug Krawatten im Schrank“, verrät er augenzwinkernd.