Düren: Ein neuer Star in der Bütt

Düren: Ein neuer Star in der Bütt

Er ist der neue Star der Dürener Büttenredner-Szene und hat sich in der fast abgelaufenen Session einen Namen in den Sälen in ganz NRW gemacht: Franz-Josef Frings aus Derichsweiler.

Dabei hatte der 54-Jährige ganz bescheiden angefangen. Bei einem Vorstellabend des Regionalverbandes Düren trat er 2006 erstmals als „Hausmeister” in die Bütt - und überzeugte sofort die Jury.

„Ich habe meine Chance bekommen und sie genutzt”, sagt Frings im Rückblick. Der Finanzbeamte hatte zuvor vor allem seine Kollegen als guter Witze-Erzähler beeindruckt. Frings: „Ich habe als Rheinländer eben das Herz auf der Zunge.” 2009 überzeugte Frings auch beim Vorstellabend des Verbandes Rhein-Erft. Seither häufen sich die Engagements. Ob in Duisburg, Leverkusen oder Köln - der Dürener sorgt für zahlreiche Lacher auf der Bühne und im Saal.

Inzwischen schlüpft Frings dabei in zahlreiche Rollen wie „Dr. Pfusch”, der „Hausmeister” oder „Et Lisbeth”. Die Themen sind „frisch aus dem Alltag”, so Frings. Meist geht es um die Beziehung zwischen Mann und Frau. Einem Verein gehört der Dürener nicht an. „Ich mache das aus reiner Freude, als Ausgleich zum Beruf”.

Längst über die Grenzen Dürens hinaus bekannt ist auch die Dürener Band „Zollhuus Colonia”. Rudi Schnitzler und sein Team füllen die großen Säle in Köln, Krefeld und Düsseldorf und haben auch schon vor 30.000 Menschen gespielt. Schnitzler freut sich: „Wir sind längst fester Bestandteil der Kölner Szene geworden.”