Gemeinde Nörvenich wächst: Ein großes Baugebiet für den Zentralort

Gemeinde Nörvenich wächst : Ein großes Baugebiet für den Zentralort

Grundstücke in Nörvenich sind beliebt. Es ist vor allem die Lage der Gemeinde, die für viele attraktiv ist. Innerhalb kürzester Zeit ist man von der Nörvenicher Gemeindegrenze auf den Autobahnen 4 und 61.

Das macht den Ort für Menschen, die beispielsweise in Köln und Umgebung arbeiten attraktiv.Gleichzeitig gibt es aber auch viele Nörvenicher, die nach Studium oder Ausbildung wieder zurück in die Heimat ziehen möchten. Seit dem Beginn der Amtszeit von Bürgermeister Dr. Timo Czech (CDU) im Herbst 2015 haben die Kommunalpolitiker der Neffeltalgemeinde bereits acht neue Wohngebiete auf den Weg gebracht. Drei, nämlich die in Oberbolheim, Binsfeld und Rath, werden bereits vermarktet.

91.000 Quadratmeter

Derzeit laufen die Planungen für ein weiteres großes Wohngebiet im Zentralort der Neffeltalgemeinde. An der K 52, unmittelbar gegenüber der Kaserne Haus Hardt, plant die Firma F & S Concept aus Euskirchen, die derzeit auch das Bismarck-Quartier mit Hotel, Wohnungen und Geschäftsräumen in Düren realisiert, ein knapp 91.000 Quadratmeter großes Baugebiet. In der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am Donnerstagabend haben Jörg Frühauf von F & S Concept und Stadtplaner Bernd Noky von der Firma BKR in Aachen erste konkrete Planungen für das neue Quartier „Auf der Hardt“ vorgestellt.

Das neue Gebiet hat Platz für 144 Mehrfamilienhäuser sowie rund zwölf Mehrfamilienhäuser mit etwa 80 Wohneinheiten. Auch altersgerechtes Wohnen in Mehrgenerationen-Häusern soll in dem Quartier möglich sein. Außerdem sollen ein zentraler Platz und eine viergruppige Kindertagesstätte sowie ein Spielplatz in dem neuen Nörvenicher Viertel entstehen. Wenn alles nach Plan läuft, kann in anderthalb Jahren mit der Vermarktung der Grundstücke begonnen werden.

Zwischen 175 und 210 Euro

Im Schnitt sollen die Grundstücke für die Einfamilienhäuser um die 550 Quadratmeter groß sein. „Wir werden aber auch größere und kleinere Flächen anbieten“, sagte Jörg Frühauf von F & S Concept in der Haupt- und Finanzausschusssitzung. Die kleinsten Grundstücke seien 375 Quadratmeter groß, erklärte Frühauf. Der Investor geht je nach Lage des Grundstücks von einem Quadratmeterpreis zwischen 175 und 210 Euro auf.

In seiner Präsentation ging Stadtplaner Bernd Noky auch auf die Verkehrsplanung des neuen Quartiers ein. Die Zufahrt erfolgt über die K 52, geplant ist eine sogenannte busfähige Erschließung. Noky: „Es soll eine Ringstraße geben, die auch für Gelenkbusse befahrbar ist.“ Denkbar sei, dass die Bushaltestelle am Quartiersplatz eingerichtet würde. Darüber hinaus ist es den Stadtplanern wichtig, dass genügend Parkplätze angelegt werden. Vorgesehen ist beispielsweise, dass jedes Einfamilienhaus über vier Stellplätze verfügen soll.