Heimbach: Ein Festtag für alle Wanderfreunde

Heimbach: Ein Festtag für alle Wanderfreunde

Bitterkalt ist es Mitte April vergangenen Jahres gewesen. Es lag Schnee auf den Höhen rund um die Burg Vogelsang. Und die Wanderer froren zum Auftakt der Wandersaison 2010 im Nationalpark Eifel. Für den 17. April 2011 erhoffen sich die Veranstalter besseres Wetter.

Denn an diesem Tag wird die Saison mit dem „Frühlingserwachen” im Heimbacher Kurpark eröffnet. Ein prall gefülltes Programm bietet sich den Menschen, die sich auf Schusters Rappen wohl fühlen.

Im Heimbacher Haus des Gastes haben die Veranstalter rund um die Rureifel-Tourismus die einzelnen Programmpunkte jetzt vorgestellt. Speziell drei Zielgruppen wollen sie ansprechen: Familien mit Kindern, trainierte Wanderer und die Gruppe der sogenannten „Best Ager”. „Wir erwarten rund 800 Teilnehmer”, sagte Gotthard Kirch, Geschäftsführer der Rureifel-Tourismus, der mit der Nordeifel-Tourismus Kall und der Monschauer Land-Touristik den Wandertag ausrichtet.

18 Wanderungen werden angeboten. Sieben sind Sternwanderungen, die im Heimbacher Kurpark enden. Startort von elf Rundwanderungen ist ab 9.30 Uhr der Kurpark an der Rur. „Wir bieten natürlich unterschiedliche Streckenlängen von Kurz- bis Halbtagswanderungen an, damit jeder nach Lust und Laune wählen kann”, erklärte Kirch, der auch darauf hinwies, dass alle Wanderungen von erfahrenen Waldführern und Rangern des Nationalparks geführt werden.

Bis auf eine Ausnahme ist die Teilnahme an den Angeboten kostenlos. Diese eine kostet acht Euro, startet im Monschauer Stadtteil Höfen und ist mit rund 35 Kilometern die längste. Sie wird aber nicht auf zwei Beinen absolviert, sondern ab dem Nationalpark-Tor in Höfen auf Elektro-Fahrrädern.

Zu den Unterstützern gehören auch Verkehrsbetriebe der Region. Sie sorgen dafür, dass die Teilnehmer der Sternwanderungen wieder zu ihren Ausgangspunkten gebracht werden.

Ein kostenloses Faltblatt rund um den Wandertag „Frühlingserwachen” gibt es bei allen Veranstaltern, Partnern und Verkehrsämtern in der Region.

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