Abenden: Ehrenamtler aus aller Welt helfen im Hospizgarten „Hortus Dialogus“

Abenden: Ehrenamtler aus aller Welt helfen im Hospizgarten „Hortus Dialogus“

Zum wiederholten Male erhielt die Familie Ostenrath tatkräftige Unterstützung: Vater Friedrich, Mutter Maria und Sohn Kjell pflegen den Hospizgarten „Hortus Dialogus“ ehrenamtlich. Um diesen Garten des Gesprächs frisch zu halten und winterfest zu machen, packten Helfer vom „Service Civil International“ (SCI), einer weltweit organisierten Gemeinschaft Freiwilliger, mit an.

Aus Bonn fanden sich am Wochenende 23 Helferinnen und Helfer im idyllischen Abenden ein, um Unkraut zu jäten, Brennnesseln und Brombeersträucher zu entfernen, an 60 Kunststoff-Pfählen Schutzanstriche vorzunehmen sowie 72 hölzerne Tische und Bänke für die Wintersaison herzurichten. Muskelkraft war auf dem rund 13 000 Quadratmeter großen Gartengelände gefragt.

Das „Wochenend-Workcamp“, wie es Dorothea Zimmer, Babette Marschner und Jasper Hoffmann vom SCI-Organisationsteam nennen, ist „genau richtig“ für die Freiwilligengruppe. „Es ist schön, einen Ausgleich zur Kopfarbeit zu haben. Es führt die Gruppe auf andere Art und Weise zusammen“, erklärten sie.

Julius Kuya aus Kenia interessierte sich „für die deutsche Kultur und die Arbeitsbedingungen in Deutschland. Die Erfahrungen waren einfach toll!“ Die Indonesierin Intan Destalia wollte unbedingt Menschen mit verschiedenen Hintergründen kennenlernen: „Internationale Erfahrungen in einem neuen Land sind aufregend.“ Und der Inder Indrajit Bandyopadhyay betonte: „Mir war es wichtig, Europa und die hier lebenden Menschen kennenzulernen. Ich bin nicht nur glücklich, ich bin sehr glücklich über die gemachten Erfahrungen. Es ist ein wirklich schönes und intensives Konzept.“

Familie Ostenrath freute sich über die vielen helfenden Hände und zeigte sich beeindruckt von der „bescheidenen und einfachen Lebensphilosophie“ ihrer zahlreichen Gäste.

(kte)