Ehepaar Kalkbrenner feiert Eiserne Hochzeit

Ehejubiläum : Elisabeth und Lambert Kalkbrenner seit 65 Jahren verheiratet

Elisabeth und Lambert Kalkbrenner sind bereits den Großteil ihres Lebens verheiratet. Im Jahr 1954 heirateten die beiden. Sie stammt aus Gürzenich, er wuchs in Nord-Düren auf.

Lambert Kalkbrenner lernte seine drei Jahre ältere Frau einige Jahre zuvor über ihren Bruder kennen. Die beiden jungen Männer waren befreundet und als der junge Lambert zu Besuch war, flickte sie gerade ihr Fahrrad. Lambert Kalkbrenner bot seine Hilfe an. Von diesem Tag an ging das Ehepaar Kalkbrenner gemeinsam durchs Leben, seit 65 Jahren sind die beiden verheiratet.

Lambert Kalkbrenner lernte in jungen Jahren das Schreinerhandwerk in Arnoldsweiler. Den Großteil seines Berufslebens arbeitete er jedoch bei der Firma Krämer als Betonbauer und später als Betriebsratsvorsitzender. Auch nach seinem Renteneintritt blieb der heute 85-jährige Lambert Kalkbrenner aktiv und war noch 17 Jahre als stellvertretender Hausmeister bei der Stadt Düren tätig. Neben dem Beruflichen, war Lambert Kalkbrenner auch leidenschaftlich beim Tambourcorps „Edelweiß“ aus Düren-Süd engagiert. „25 Jahre war ich dort als Tambo-Major tätig“, erzählt der 85-jährige.

Elisabeth Kalkbrenner absolvierte eine Ausbildung im Bäckerhandwerk, und war ihr ganzes Berufsleben bei der ehemaligen Bäckerei Hillemacher in der Nähe des Dürener Hauptbahnhofs beschäftigt.

Elisabeth und Lambert Kalkbrenner haben zwei erwachsene Söhne im mittleren Alter. Besonders stolz sind sie auf die 16- jährige Enkelin Lea.

Die Feier ihres Hochzeitstages mussten die Kalkbrenners allerdings eine Woche nach hinten verschieben, dass sich Lambert eine Fußverletzung bei einem Unfall zugezogen hat. Eine entsprechende kirchliche Feier zur Eisernen Hochzeit der Kalkbrenners hat bereits zu Beginn dieses Jahres stattgefunden.

„Die Feier mit der Familie haben wir noch nicht ganz geplant, aber die kommt auf jeden Fall auch noch“, freut sich Elisabeth Kalkbrenner. Denn die Familie ist der engere Kreis der beiden, der noch geblieben ist. „Wir haben schon einige gute Freunde und Weggefährten verloren, die schon verstorben sind“, erzählt das Ehepaar. „Umso mehr freuen wir uns, Zeit mit der Familie zu verbringen.“

(tj)
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