Düren: Dürener Sportler tragen zur Völkerverständigung bei

Düren: Dürener Sportler tragen zur Völkerverständigung bei

Am Ende der Sommersaison steht im dritten Jahr traditionell für einige Mannschaften aus Belgien, den Niederlanden, Deutschland, Luxemburg und Frankreich ein internationaler Wettbewerb, die Euregio Team-Challenge.

Gastgeber war in diesem Jahr der Essense Atletiekclub (Esak) aus Belgien, dessen Sportanlage im äußersten Norden der Provinz Anwerpen im Sportpark Hemelrijk nahe der niederländischen Grenze liegt.

Rund 50 Athleten und Betreuer der Vereine TV Germania Obermaubach, Birkesdorfer Turnverein und Dürener TV 1847 machten sich per Bus, den Dürens Kreisvorsitzender Helmut Jansen gechartert hatte, auf den Weg ins benachbarte Belgien.

Hans Werner Pütz aus Euskirchen stellte die elektrische Zeitmessung zur Verfügung, Euskirchener Athleten waren allerdings nicht beteiligt. Die schlechten Wetterprognosen trafen zu, es regnete teilweise in Strömen. Das Wetter tat jedoch der Stimmung der Truppe keinen Abbruch.

Sportlich lief es für die in einem einheitlichen Blau gekleideten Dürener an diesem Tag sehr gut. Alles begann mit dem Einmarsch unter der Europa-Hymne, am Ende stand der Gesamtsieg der Dürener Mannschaft, die auch die abschließende 25x100-Meter-Staffel — von klein bis groß war alles dabei — gewann. Zahlreiche Mehrkampfsiege kamen hinzu; alle Athleten. die an mindestens vier Wettbewerben (bei den Schülern waren es drei Wettbewerbe) teilgenommen hatten, erhielten eine Urkunde.

Die drei besten weiblichen und männlichen Mehrkämpfer erfuhren eine besondere Ehrung. Für Christelle Younga, die an diesem Tag 15 Jahre alt wurde, dürfte es ein Highlight gewesen sein, dass das gesamte Stadion ein Geburtstagslied für sie anstimmte.

Für ihr großes Engagement geht an alle Athleten und Betreuer ein großes Lob, und so wurde diese Veranstaltung zu einer Werbung für die völkerverbindende Rolle des Sports. Im nächsten Jahr soll dieser schöne Wettbewerb in Luxemburg seine Fortführung finden.

Die Ergebnisse litten zum einen unter den schlechten Wetterbedingungen. Andererseits geht es bei diesem Wettkampf eher um einen freundschaftlichen Vergleich. Trotzdem gab es ansehnliche Ergebnisse.