Dürener Musikschule lädt zu Konzert in die Marienkirche

Eine Stunde Weihnachtliches : Vom Orchester Kunterbunt bis zum sinfonischen Blasorchester

Das „Kling Glöckchen“ erklang ebenso wie die „Petersburger Schlittenfahrt“. Und auch die spezielle Dürener „Christzick“ kam in Form eines Liedes daher.

Die Dürener Musikschule hatte zu einem Konzert in die Marienkirche eingeladen. „Eine Stunde Weihnachtliches“, hatte Andrea Nolte, Leiterin der Musikschule, eingangs gesagt. Der Zeitplan ging fast auf die Minute auf.

Das Gotteshaus war gut gefüllt. Einige Stühle mussten noch dazu gestellt werden. Dank Leonhard Brück ging das ganz schnell und leise vonstatten. Unter den Zuhörern waren viele stolze Eltern und Großeltern, die ihren Nachwuchs zum ersten Mal auf einer „großen Bühne“ sahen. Im Orchester Kunterbunt sind Kinder vereint, die erst vor einem halben und maximal einem Jahr gestartet sind, und sich seit dem in abwechselnden Ensembles ausprobieren. Als diese muntere Truppe „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ spielte, hielt es die kleineren Geschwister kaum noch auf den Stühlen. Und so manche Oma verdrückte ein Tränchen der Rührung.

Mit „Wachet auf“ hatte das sinfonische Blasorchester unter Renold Quade das kleine Konzert eröffnet. Diverse Bläserklassen aus kreisdürener Schulen und das Jugendblasorchester der Musikschule spielten bekannte Weisen.

Mit „Christzick“ besang der Bariton Wolfgang Tombeux auf Dürener Platt die Liebe zur Heimatstadt, die ganz besonders zur Weihnachtszeit zum Tragen kommt. Gesanglich auf den Geschmack gekommen, durfte dann das Publikum weitermachen. Mit Begleitung des Sinfonischen Blasorchesters durfte es sich dann an Liedern wie „Tochter Zion“, „Vom Himmel hoch ...“ und „Es ist ein Ros' entsprungen“ versuchen. Die Texte waren vorab in Form eines kleinen Programms zu haben gewesen. Mit „O du fröhliche“ endete dann das kleine Konzert. Und mit einem Straheln im Gesicht der kleinen Musiker und deren Familien.

(wey)
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