Düren: Dürener Künstler erinnern an gestorbene Galeristin

Düren: Dürener Künstler erinnern an gestorbene Galeristin

Drei Dürener Künstler erinnern in dieser Woche mit einer Ausstellung an die in diesem Jahr gestorbene Galeristin Maria-Helene von der Milwe. Die Peill-Stipendiatin Christa Feuerberg, der Kunstpreisträger der Stadt und des Kreises Düren, Klaus Dauven, sowie der Bildhauer und Architekt Heinz Bergrath standen bei der Vernissage der letzten Ausstellung im Haus am Grünen Weg 38 im Mittelpunkt.

Die Zeichnerin und Bildhauerin Christa Feuerberg befasst sich mit dem Medium Papier. Mit ihren Bleitafeln, die sich mit dem greifbaren und imaginären Raum auseinandersetzen und mit Schattenspielen, bei denen die Schatten bewusst falsch gesetzt sind, bringt sie den Betrachter dazu, dieses Spiel in der imaginären Welt mitzuspielen.

So schlägt sie auch eine Brücke zu Klaus Dauvens Formaten im Ausstellungsraum. Er entdeckte „Mutter Natur“ als Künstlerin, wie das Hoesch-Museum schrieb. Die Formate sind winzig bis riesig. Dauven benötigt keinen Pinsel, er greift beispielsweise zu Hochdruckreiniger, Staubsauger, Putzlappen oder sogar einer Zahnbürste. Er trägt ab, nicht auf.

Heinz Bergraths stählerne Skulpturen stehen vor dem Haus am Grünen Weg und im Garten. Grundform ist das Quadrat, aus dem sich alles Weitere entwickelt. Seine Werkstoffe wie Corten-Stahl verformt er auf der Kaltbank. Die Objekte, scheinbar leichthin konstruiert, weisen die genaue Handschrift des Architekten auf.

Die Ausstellung ist bis zum 10. September jeweils von 15 bis 19 Uhr geöffnet.

(kel)