Düren: Dürener Krankenhaus investiert eine Million Euro in neue Stromverteilung

Düren: Dürener Krankenhaus investiert eine Million Euro in neue Stromverteilung

Der technische Leiter des Dürener Krankenhauses spricht von einer großen Herausforderung. Mit seinem Team startet Bernd Bolho am Montag in die finale Phase der Installation einer neuen Stromversorgung.

Etliche Kilometer von dicken Kabeln liegen bereit, um künftig den Strom auf die Reise durch die Klinik zu schicken. Rund eine Million Euro musste das Krankenhaus investieren, weil die alte Hauptverteilung beschädigt ist.

„Die alte Niederspannungshauptverteilung hat aber auch erhebliche Schwächen”, erklärt Bolho. „Sie erfüllt nicht mehr die baurechtlichen Vorgaben und ist ungeeignet für den Einsatz von Blockheizkraftwerken.” Zu einer Erneuerung habe es deshalb keine Alternative gegeben.

In weiten Teilen der Klinik wird kein Patient das Umschalten auf die neue Niederspannungshauptverteilung registrieren.

Notstromversorgung

„Wenn wir den Hauptstrom für eine Abteilung abschalten, springt sofort die Notstromversorgung ein. Wenn dann das große Notstromaggregat ausfallen sollte, haben wir immer noch ein kleineres Aggregat, um die Versorgung aufrechtzuerhalten”, erklärt Bolho.

Einzig für die beiden gynäkologischen Stationen 9A und 11C gilt das nicht. Sie sind nicht an das kleinere Ersatz-Notstromaggregat angeschlossen. Um alle Risiken auszuschließen, werden diese beiden Stationen deshalb jeweils für einen Tag geräumt. Das ist am kommenden Montag auf der 9A der Fall, zwei Tage später auf der 11C.

Die Patientinnen, die dort stationär versorgt werden, werden dann vorübergehend auf die andere Station verlegt. Neue Patientinnen werden für diese Tage nicht einbestellt. „Vor uns liegt eine Operation am offenen Herzen”, sagt Bernd Bolho.

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