1. Lokales
  2. Düren

Fortwährende Bedrohung: Düren gedenkt Hiroshima und Nagasaki

Fortwährende Bedrohung : Düren gedenkt Hiroshima und Nagasaki

Die beiden Atombombenabwürfe auf japanische Städte haben sich zum 77. Mal gejährt. Das war in Düren Anlass für eine Innehalten und Gedenken, zumal wieder Krieg in Europa tobt.

Mit Reden und Musik gedachten die Mitglieder der Friedensgruppe Düren am Hiroshima-Mahnmal am Haus der Stadt der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki vor 77 Jahren.

Die evangelische Pastorin Vera Schellberg erinnerte daran, dass bei der Aufstellung des Mahnmals vor drei Jahren nicht daran zu denken war, dass heute wieder ein Krieg ganz Europa bedroht. Außer ihr sprachen auch Heiner Krieger, Gerhard Mies, der ein Gedicht vortrug, und Irene Mörsch.

Sie erläuterte die Geschichte des 75 Jahre alten Friedenskreuzes, das am Jahrestag neben dem Mahnmal aufgestellt war. Es steht üblicherweise im Aachener Dom und wurde nach der Kundgebung in Düren zunächst in die Christuskirche und von dort zum Abschluss der Anna-Oktav in die Annakirche gebracht.

Musikalisch begleitet wurde das Gedenken von Gerd Finke, der Lieder zur Gitarre vortrug. Im Anschluss an die Versammlung gab er vor dem Jugendzentrum Multi-Kulti noch ein Konzert.

(kel)