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Düren: „Diego heiß wie eine Herdplatte”

Düren : „Diego heiß wie eine Herdplatte”

Sven Anton ist sich sicher: Eine Pleite wie im Januar 2003 wird es im November 2004 für den Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren nicht in Moers geben.

Damals verloren die Dürener sang- und klanglos am Niederhein, Anton und Mannschaftskapitän Rüdiger Bauer machten ihren Unmut deutlich Luft. Am Samstag, sagt Anton voraus, „gewinnen wir aber 3:1.”

Die Begründung ist einfach. Er schmunzelt: „Da der junge Georg Grozer nicht mitspielt, wird unser Ex-Steller Diego Gutierrez die anderen Angreifer bedienen und wir den ersten Satz abgeben. Dann haben wir uns eingestellt und zocken sie in den nächsten drei Sätzen ab.”

Wie gesagt, Anton schmunzelt, schließlich will der lange Blonde möglichst ohne einen Satz abzugeben gewinnen, will er nach den Niederlagen gegen Friedrichshafen und SCC Berlin mit einem Sieg beim MSC den fünften Erfolg der Saison einfahren: „Wir wollen schließlich noch alle Spiele der Qualifikationsrunde gewinnen, wollen den Abstand zum SCC nicht größer werden lassen.” Also fordert er: „Wir müssen bissiger sein als gegen den VfB und den SCC.”

Und sein sportlicher Vorgesetzter Bernd Werscheck sagt: „Wenn wir nur 90 Prozent unseres Potenzails abrufen, verlieren wir.” Beide sind sich aber sicher, dass alle einsazfähigen Aktiven 100 Prozent geben werden.

„Mit Grozer wäre es zwar leichter für uns, weil dann das Angriffsspiel des MSC leichter auszurechnen wäre, aber wir werden auch so gewinnen”, kündigt Werscheck zwei Punkte auf der Habenseite an, obwohl er sich auch sicher ist, „dass Diego gegen uns heiß wie eine Herdplatte sein wird”. Aber dieser Umstand sorgt den Trainer nicht: „Wir kennen ihn ja.”