Inden/Altdorf: Die Tonne für Akkuschrauber, Laptop und Co.

Inden/Altdorf: Die Tonne für Akkuschrauber, Laptop und Co.

Bürgermeister Ulrich Schuster hatte ausgemustert. „Ich habe meinen eigenen Kram mit gebracht“, sagte er und stopfte eine sichtlich gebrauchte Computertastatur und zwei PC-Lautsprecherboxen in den nagelneuen Container auf dem REWE-Parkplatz an der Goltsteinstraße, quasi in Sichtweite des Indener Rathauses.

Der Depotcontainer für Elektrokleingeräte und Altmetall ist mittlerweile einer von 41, die die Regioentsorgung in ihrem Verbandsgebiet aufgestellt hat. Und das Netz soll noch dichter werden.

Mit dem zusätzlichen Sammelsystem betritt das Entsorgungsunternehmen Neuland. Hehres Ziel ist, mit der getrennten Erfassung und Verwertung dieser „Müllfraktion“ die allgemeine Müllgebühr zu stabilisieren, so Unternehmenssprecherin Stephanie Pfeifer. Bürgermeister Schuster ergänzte, dass es das neue Sammelsystem immer noch preiswerter sei, „als diese Elektrokleingeräte über die Restmülltonne zu entsorgen“.

Und das, obwohl die Abfuhr und Verwertung des Kleinelektroschrotts noch über eine Aachener Spezialfirma erfolgt. Noch fehlt es an Daten, um dies mit einem eigenen Spezialfahrzeug in Eigenregie zu betreiben, was aber angestrebt wird, so Reiner Lenzen, Technischer Betriebsleiter der Regioentsorgung.

Die Regioentsorgung erhält 45 Euro pro Tonne E-Schrott aus dem Container. Die Zukunft arbeitet fürs neue System, denn die Wiederverwertung gewinnt — Stichwort Ressourcenschutz — an wirtschaftlichem Gewicht. Der zweite Kleingerätecontainer im Gemeindegebiet steht am Dorfgemeinschaftshaus in Schophoven.

(ojo)
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