Die SWD Powervolleys erwarten am Samstag die Volleyball Bisons Bühl

Trainer Stefan Falter und Spieler sind erkältet: Die Wade von Tim Broshog zwickt

Der Coach lag danieder. Stefan Falter hütete sein Bett am Mittwochnachmittag. Den Trainer der Dürener SWD Powervolleys hatte es erwischt. Eine schwere Erkältung plagte den Mann aus Schmidt. Zuvor hatte Libero Jordan Or mit dem Training aussetzen müssen.

Und auch Außenangreifer Ivan Brar hatte es erkältungsmäßig vor der Partie am Samstag gegen die Volleyball Bisons Bühl ins Bett gezwungen.

Doch während der Trainer und die beiden Spieler morgen wieder mit von der Partie sein werden, wird der „Tower“ definitiv fehlen. Tim Broshog, der Hüne unter den Mittelblockern, ist zwar auch erkältet, doch ihn zwingen Wadenprobleme zur Pause. Broshog zog sie sich in der Pokalpartie beim VfB Friedrichshafen zu. Und weil Vorsicht die Mutter der Porzellankiste ist, hat der Mittelblocker diese Woche nicht trainiert.

Samstag wird ab 19.30 Uhr also Lukas Maase in Verbindung mit Michael Andrei versuchen, mit hochgereckten Händen die gegnerischen Angriffe zu entschärfen. Dass der unerfahrene Maase nun zur Startformation gehört, bereitet Stefan Falter keine schlaflose Nacht. Er sagte: „Lukas ist ein Talent, das ich jederzeit gut einsetzen kann. Er nimmt die Ratschläge seiner erfahrenen Kollegen Andrei und Broshog gut und gerne an und setzt sie auch um. Er will wirklich von den Routiniers lernen. Und deshalb wird er mit Sicherheit auch seinen Weg machen.“

Hinter dem Heimspieldebüt von Björn Andrae steht noch ein großes Fragezeichen. Der 280-fache deutsche Nationalspieler und ehemalige Kapitän der bundesrepublikanischen Eliteauswahl kommt nach seiner monatelangen Pause immer besser in seinen Rhythmus, doch will Stefan Falter ihm noch Zeit geben auf dem Weg zu seinem ehemaligen Niveau: „Als Mensch und Mannschaftskamerad ist Björn eine Klasse für sich, absolut top“, hat der Dürener Coach festgestellt. In sportlicher Hinsicht fehlen noch einige Prozent: „Die Qualität seines Aufschlags stabilisiert sich immer mehr, seine Schulter macht auch alle Bewegungsabläufe mit, es fehlt aber beispielsweise noch an seiner Handlungshöhe. Aber auch die wird er wieder erreichen“, sagte Falter, der sein Team nach dem Pokal-Aus in Friedrichshafen zunächst in einem Tal sah, aus dem es sich jetzt mit konzentriertem Training wieder herausbewegt.

Nach der Rückkehr vom Bodensee begaben sich die Spieler auf den Meroder Weihnachtsmarkt, hatten anschließend zwei Tage frei. „Diese haben besonders Sebastian Gevert gut getan“, stellte Falter fest.

Am meisten gefordert

Denn der Diagonalangreifer war der am meisten geforderte Akteur in den beiden Partien gegen Friedrichshafen, gegen den VCO Berlin und TV Rottenburg. Rudy Schneider spielte schließlich keine Rolle mehr, sein Vertrag wurde schließlich in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst.

Samstag steht nun das vorletzte Heimspiel des Jahres an. Die Bisons aus Bühl sind eine groß gewachsene Mannschaft mit erfahrenen Südamerikanern und jungen Deutschen. Anpfiff ist um 19.30 Uhr.

(sis)
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