Nörvenich: Die SG zeigt nach dem Rückstand eine gute Reaktion und siegt

Nörvenich : Die SG zeigt nach dem Rückstand eine gute Reaktion und siegt

Im „Spiel der Woche“ treffen am Sonntag ab 15 Uhr in der Fußball-Kreisliga A in der Partie SG Nörvenich/Hochkirchen gegen den Hambacher SV zwei Teams aufeinander, die nach Spieltag eins jeweils drei Zähler auf dem Punktekonto aufweisen.

Die Hausherren gehen als Aufsteiger mit der Prämisse Klassenerhalt in die Saison. Im Auftaktspiel bewies die Mannschaft gute Moral, wie Coach Marcel Notte berichtet: „Im ersten Spiel in Ederen wollte ich zuerst einmal etwas defensiver spielen und auf Konter setzen. Das war falsch. Die Mannschaft hat eine gute Reaktion gezeigt und nach Rückstand das Spiel gedreht.“

Weiterhin verfolgt der Verein das Ziel, dass die Spieler aus dem Umfeld von Nörvenich kommen. „Wir wollen hier etwas zusammenwachsen lassen. Es ist toll, wie sich die Jungs schon entwickelt haben“, freut sich Notte.

In der Kreisliga B konnte sich das Team konditionell auszeichnen. „Das wird jetzt in der A-Liga vorbei sein. Zudem tun wir uns noch schwer, wenn wir das Spiel selber machen müssen“, weiß der Trainer, wo noch Handlungsbedarf besteht. Gegen Hambach ist für ihn ein Bonusspiel: „Man wächst an seinen Aufgaben. Wir können befreit aufspielen.“

Der gegnerische Trainer Dirk Lehmann weiß noch gar nicht so recht, wo er mit seinem Team steht: „Ich konnte in der Vorbereitung keinmal mit der möglichen Startformation auflaufen. Aber wir haben bereits in der vergangenen Saison wegen Verletzungen immer rotieren müssen. Das bereitet mir aber keine Kopfschmerzen. Die Jungs wissen, dass sie Gas geben müssen.“

Spieltag eins war leider für Hambach kein Härtetest, da der SC Merzenich zur Partie nicht antrat. „Da bereitest du dich sieben Wochen lang vor und dann darfst du am ersten Spieltag nicht ran. Das ist schon hart“, war Dirk Lehmann wenig begeistert.

Sein Ziel in dieser Saison ist ein Platz zwischen zwei und fünf. Dafür sollen natürlich auch gegen Nörvenich am liebsten drei Zähler her. Aber dies wird nicht so einfach: „Ich weiß, dass sie viel Aufwand betreiben und mit der Euphorie eines Aufsteigers wird das für uns, da wir auswärts letzte Saison immer Probleme hatten, richtig schwer.“

(say)