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Düren: „Die Seele des Tanzes” im Haus der Stadt Düren

Düren : „Die Seele des Tanzes” im Haus der Stadt Düren

Erschöpft sind sie, nass geschwitzt, und dabei offensichtlich auch glücklich, gut aufgelegt: 140 Tänzer drängten sich am Samstagabend im Haus der Stadt dicht an dicht auf der Bühne, strahlten am Ende der von unserer Zeitung präsentierten Benefiz-Tanz-Gala „The Soul of Dance” mit den Scheinwerfern um die Wette.

Obwohl absehbar, kam das Ende der von Petra Budinger initiierten und organisierten Gala völlig überraschend. Drei Stunden Ausflug in die Welt des Tanzes waren angekündigt, fast vier Stunden wurden es, doch die Zeit verging wie im Fluge. Der tosende Applaus im bis auf wenige Plätze ausverkauften Haus der Stadt machte klar: Ihr wart toll, schade, dass es schon vorbei ist.

Zum siebten Mal hatten Petra Budinger und ihre „Times Out Jazzdance Company” Solisten und Gruppen aus der ganzen Republik nach Düren geholt, um für den guten Zweck einen Abend lang „Die Seele des Tanzes” fassbar zu machen. Was die Tänzer dabei zeigten, war atemberaubend. Moderiert von Gabi Scherer, Dirk Bolterdorf und Sven Bioly wechselten sich in Windeseile auf der Bühne Gruppen, Tänzer und Stile ab.

Ob Stepptanz mit den „Penguin Tappers”, Freestyle mit der Dürener „Times Out Jazzdance Company” oder beeindruckender Rollstuhltanz von Andrea Dumbeck und Stefan Volkmann: Ein Höhepunkt folgte dem nächsten bei diesem tänzerischen Feuerwerk im Haus der Stadt, folgten „Ahhs” und „Ohhs” in Form von Zwischenapplaus und geklatschter Anerkennung. Die Seele es Tanzes zog alle in ihren Bann.

Und sie kennt keine Altersgrenzen, ist generationen- und stilübergreifend: So passten die auf dem Boden wirbelnden Breakdancer vortrefflich zu dem über das Parkett walzenden Senioren-Tanzpaar Helga und Ottfried Vilich. Tanzen, das wurde klar, kennt keine Grenzen. Erst recht keine Ausgrenzung.