Düren: Die „Schaufensterkrankheit“: Diagnose und Therapie

Düren: Die „Schaufensterkrankheit“: Diagnose und Therapie

Im Forum „Medizin hautnah“ geht es am morgigen Dienstag, 24. März, um „schwere Beine“. „Schaufensterkrankheit“ wird die Störung der arteriellen Durchblutung der Extremitäten umgangssprachlich auch genannt, bei der die Beine das Gewicht von Blei haben, jeder Schritt stark schmerzt, und schon nach kurzen Wegstrecken Pausen eingelegt werden müssen.

Experten des Krankenhauses informieren über Symptome, Diagnostik, Therapie — und auch Vorsorge. Beginn ist um 18 Uhr im Foyer der Klinik an der Roonstraße. Die Mediziner beantworten nach ihren Vorträgen auch Fragen aus dem Publikum.

Oft sind eine Einengung oder ein Verschluss der Arterien die Ursache der Durchblutungsstörung, meist handelt es sich um eine Arteriosklerose (Arterienverkalkung). Doch auch eine Venenerkrankung kann zu schweren Beinen führen. Symptome sind Schmerz, eine Belastungsschwäche sowie eine kalte und blasse Haut.

Risikofaktoren sind unter anderem Rauchen, Bluthochdruck, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Wer unter diesen Erkrankungen leidet, gehört zur Risikogruppe. Werden die Symptome ignoriert, kann es in fortgeschrittenen Stadien der Erkrankung zu Herzinfarkten, Schlaganfällen und plötzlichem Herztod kommen. Auch Amputationen nicht durchbluteter Extremitäten können notwendig werden.

Die Referenten sind die Mediziner Dr. Hermann Janßen, Dr. Marc Szynaka, Dr. Holm Reintges, Dr. Annerose Dorf und Oberarzt Ali Akil. Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Krankenhauses Düren der AOK und der Dürener Zeitung. Der Eintritt ist frei.

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