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Die Rurtalbahn fährt weiter nach Regelfahrplan

Trotz Corona-Krise : Die Rurtalbahn fährt weiter nach Regelfahrplan

Vorerst fahren die Rurtalbahn und die Bördebahn weiter. Rurtalbahn-Geschäftsführer Sebastian Niessen teilte mit: „Mögliche Änderungen aufgrund der Corona-Pandemie werden rechtzeitig kommuniziert.“

Die Rurtalbahn RB21 (Linnich-Jülich-Düren-Heimbach) und die Bördebahn RB28 (Düren-Euskirchen) verkehren weiterhin nach dem aktuellen Regelfahrplan. Dies teilt Rurtalbahn-Geschäftsführer Sebastian Niessen mit. „Mögliche Änderungen aufgrund der Corona-Pandemie werden rechtzeitig kommuniziert.“

In der aktuellen Krisensituation stehe die Rurtalbahn in täglichem Austausch mit dem Verkehrsministerium NRW sowie den zuständigen Aufgabenträgern in Nordrhein-Westfalen. Die Situation wurde bezogen auf die Linien der Rurtalbahn bewertet. Dabei sei bislang von der Leitlinie der Landesregierung ausgegangen worden, trotz der aktuellen Situation möglichst viel Verkehr aus Gründen des Infektionsschutzes unter Einhaltung der Regelung des Robert-Koch-Instituts anzubieten, erklärt Nießen.

„Nach eingehender Analyse kann bis dato die Situation auf allen Linien der Rurtalbahn als stabil angesehen werden, so dass wir bis auf Weiteres unter täglicher Würdigung von Lageveränderungen keine Leistungsreduktionen vornehmen werden“, erklärt der Geschäftsführer. „Sollte es auf den beiden Linien zur Umsetzung des Sonderfahrplans kommen, werden wir entsprechend darüber informieren.“

 Selbstverständlich würden alle Maßnahmen zum Infektionsschutz ergriffen, versichert Nießen. Die Reinigungsintervalle der Fahrzeuge wurden wo notwendig erhöht. Wo es möglich ist, öffnen die Türen der Fahrzeuge automatisch. Ziel sei eine bessere Durchlüftung der Fahrzeuge. Darüber hinaus bräuchten Fahrgäste die Türöffner nicht mehr zu drücken. „Zugbegleiter fahren weiter aus Servicegründen mit, um zum Beispiel mobilitätseingeschränkten Fahrgästen behilflich sein zu können, sie verzichten aber auf Fahrzeugdurchgänge“, erklärt Nießen.