Die neuen Fachräume am Dürener Burgau-Gymnasium

Der naturwissenschaftliche Bereich wird aufgewertet: Hoher technischer Standard

Das „Projekt Burgau 18/19“ nannte Schulleiter Dr. Arno Schneider in Anlehnung an „Stuttgart 21“ die Renovierung und Neuausstattung der naturwissenschaftlichen Bereiche am Dürener Burgau-Gymnasium. Anders als beim Bahnhofsneubau in der Schwabenhauptstadt sei hier aber alles termingerecht und im Kostenrahmen zu Ende gebracht worden.

Davon überzeugten sich bei der Einweihung Schüler, Eltern, Bauausführende und Mitglieder der Stadtverwaltung mit Bürgermeister Paul Larue (CDU) und Schulausschussvorsitzendem Ulf Opländer (CDU) an der Spitze.

Sie alle betonten die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten während der rund 18 Monate andauernden Sanierungsmaßnahme. Ehe es auf einen Rundgang durch die acht Fachräume ging, spielte die Bläsergruppe der Schule unter der Leitung von Christian Reinkober zwei schmissige Stücke. Mit „Ghost Busters“ sollten böse Geister aus der Schule vertrieben werden Und Deep Purples „Smoke on the water“ wies auf chemische Experimente hin.

In den Fachbereichen Chemie, Physik und Biologie wurden neben der Installation hochmoderner Technik auch drei naturwissenschaftliche Sammlungen erneuert. Rund zwei Millionen Euro waren aus dem städtischen Etat in diese Maßnahmen geflossen. Diese etwas höhere als zunächst veranschlagte Summe resultierte vor allem daraus, dass die in dieser Zeit immer schneller fortschreitende Digitalisierung berücksichtigt wurde.

Dies sei durchaus sinnvoll, befand Paul Larue, der daran erinnerte, dass die Stadt in den vergangenen Jahren etwa 40 Millionen Euro für Schulaus- und -neubauten sowie Erweiterungen gesteckt hat.

Sichtbarstes Beispiel für den hohen technischen Standard der neuen Räume sind die Interaktions-Displays. Auf diesen Touchscreens mit einer Monitordiagonale von 86 Zoll lassen sich nicht nur Objekte zeigen und bearbeiten. Sie sind darüber hinaus auch mit einem Internetanschluss verbunden und bieten zahlreiche Arbeitsmöglichkeiten. Bei ihrer Präsentation zeigte sich, dass diese neuen Materialien auch von den Lehrern höchste Konzentration verlangen. Tatsächlich haben die Lehrkräfte teilweise extra Fortbildungen besucht.

(kel)
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