Düren: Die Herausforderung: Neue U3-Betreuung beim Sozialdienst

Düren: Die Herausforderung: Neue U3-Betreuung beim Sozialdienst

„Gerade im Stadtzentrum ist es gut, dass eine neue Kindertagesstätte entsteht, da in der Stadtmitte ein Mangel bestand und immer noch besteht“, betonte Bürgermeister Paul Larue beim Richtfest auf dem Hof der Geschäftsstelle des Sozialdienstes katholischer Frauen, der Bauherr und Betreiber der Kindertagesstätte ist.

Die Nutzfläche des eingeschossigen Anbaus an das Verwaltungsgebäude beträgt etwa 480 Quadratmeter. Der Sozialdienst katholischer Frauen lässt eine zweigruppige Kindertagesstätte mit Neben- und Ruheräumen sowie unmittelbar Außenspielflächen errichten. „Es ist immer eine Herausforderung, ein Gebäude in einen Bestand einzufügen, aber mit der Stadt haben wir es geschafft, den ‚Ersatzbau Ölmühle‘, wie wir ihn nennen, in die Friedrichstraße zu integrieren“, stellte SkF-Geschäftsführer Ulrich Lennartz heraus.

Unter der Leitung von Architekt Marcus Laufenberg wird das Gebäude voraussichtlich im Frühjahr 2014 fertiggestellt. „Der Neubau ist erforderlich, um den Anforderungen einer Kindertagesstätte als Tageseinrichtung einschließlich der U3-Betreuung sowie der gestiegenen Nachfrage von Betreuungsplätzen gerecht zu werden. Zudem verfällt das Bildungshaus Ölmühle mehr und mehr, ein Außengelände ist dort nicht vorhanden“, unterstrich Lennartz.

Die Kinder, die dort bald ihren Platz finden werden, unterstützten die Festivitäten mit Hilfe ihrer Erzieherinnen tatkräftig mit Sang und Klang. „Unser Verständnis von Gesellschaft ist, dass viele Kräfte mitwirken. Daher ist es wichtig, dass freie Träger wie der Sozialdienst katholischer Frauen sich so stark für die Stadt engagieren“, hob Bürgermeister Larue zudem hervor. Bisher ist die Kindertagesstätte noch namenlos, aber das soll sich schon bald ändern. Der Wettbewerb zur Ermittlung eines Namens läuft.

(ajo)
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