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Veranstaltungsreihe: Die Herausforderung „Future Work“

Veranstaltungsreihe : Die Herausforderung „Future Work“

Das Haus der Industrie startet ab dem 3. März mit der neuen Veranstaltungsreihe „Future Work“. Es geht unter anderem um Chancen und Herausforderungen der Arbeitswelt von morgen.

„Wir sprechen von der kreativen Erneuerung Deutschlands. Und das ist etwas, das alle betrifft: große Konzerne, mittelständische Unternehmen und Gründer.“ Raphael Gielgen ist 52 Jahre alt, stammt aus Langerwehe und arbeitet seit mehr als sieben Jahren als Trendscout bei dem Schweizer Familienunternehmen Vitra. In Zeiten ohne Pandemie ist Gielgen rund 200 Tage im Jahr auf der ganzen Welt unterwegs – immer auf der Suche nach bisher Ungesehenem, auf der Suche nach der Arbeitswelt von morgen, auf der Suche nach der Zukunft.

Kein Wunder also, dass die Vereinigten Industrieverbände von Düren, Jülich, Euskirchen & Umgebung (VIV) Raphael Gielgen zur Eröffnung ihrer neuen Veranstaltungsreihe „Future Work“ eingeladen haben. Am Donnerstag, 3. März, spricht der Trendscout zum Thema „Müssen wir Angst vor der Zukunft haben? – Chancen und Herausforderungen von Future Work.“

„Die Arbeitswelt befindet sich in einem grundlegenden Umbruch. Neue Technologien, demografischer Wandel und eine zunehmende Globalisierung verändern die Art und Weise, wie, wo und wann Menschen arbeiten“, sagt Hans-Helmuth Schmidt, Vorsitzender der Vereinigten Industrieverbände. „Diese Veränderungen erstrecken sich über alle Branchen und Unternehmensbereiche.“ Genau aus diesem Grund setzen die VIV bei ihrem Bildungsprogramm für das Jahr 2022 einen Schwerpunkt auf dem Thema „Future Work“.

In fünf Veranstaltungen geht es unter anderem um Diversity im Wirtschaftsunternehmen und Fachkräftemangel und demografischen Wandel. Neben den bereits genannten Themen der Reihe geht es in zwei Veranstaltungen um Themen, die den Kreis Düren unmittelbar betreffen: die Modellfabrik Papier und die Zuckerfabrik in Jülich.

Eröffnet wird die Future-Work-Reihe aus dem Haus der Industrie in Düren am Donnerstag, 3. März, 17.30 Uhr, mit Raphael Gielgen. Nach dem Vortrag haben die Besucher ausreichend Gelegenheit, dem Trendscout ihre Fragen zu stellen. Die Veranstaltung findet in der Aula des Stiftischen Gymnasiums in Düren, Altenteich, statt.

Am Dienstag, 10. Mai, 17.30 Uhr, heißt es in der Fabrik für Kultur und Stadtteil „Becker & Funck“ in Düren, Binsfelder Straße 77: „Diversity im Wirtschaftsunternehmen – Mitarbeiter mit unterschiedlichen Kompetenzen, Erfahrungen und Perspektiven bedeuten neue Ideen, Lösungen und Innovation.“ Sabrina Hahn von der Firma Schoellershammer wird an diesem Abend ihre Masterarbeit zum Thema „Diversity im Kontext der Unternehmensethik“ vorstellen. Im Anschluss diskutiert Sandra Kinkel, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und Bildung bei den VIV, mit ihr, Lara Kufferath, Vorstandsmitglied bei GKD – Gebr. Kufferath AG, und Frank Schnorrenberg, Geschäftsführer bei Hahne & Schloemer, über Chancen und Herausforderungen von Vielfalt.

Um Fachkräftemangel und demografischen Wandel geht es am Donnerstag, 2. Juni, 19 Uhr, wenn Bestsellerautorin und Businesscoach Nicole Truchseß zu Gast bei Becker & Funck in Düren ist. Truchseß gilt deutschlandweit als eine der führenden Expertinnen zum Thema Personalmanagement.

Julius Mayer-Uellner und René Broicher, Standortleiter der Zuckerfabrik in Jülich, präsentieren am Donnerstag, 25. August, 17.30 Uhr, das Konzept von Pfeifer & Langen, um den Standort Jülich nachhaltig und zukunftssicher aufzustellen. Die Teilnehmer können sich direkt ein Bild von der Zuckerfabrik machen, die Veranstaltung findet auf dem Betriebsgelände in Jülich, Dürener Straße 20, statt.

Ihren Abschluss findet die Reihe „Future Work“ für dieses Jahr am Mittwoch, 21. September, 17.30 Uhr, mit dem Thema „Modellfabrik Papier – die Zukunft der Papierfabik made in Düren“. Peter Bekaert, Geschäftsführer der Modellfabrik stellt das Projekt vor und diskutiert mit den beiden Geschäftsführern Matthias Simon (Kanzan Spezialpapiere GmbH) und Armin Vetter (Schoellershammer GmbH) über die Papierproduktion von morgen.

(red)