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Theaterinszenierung des Jugendclubs „Ernas Erben“: Die „Freakshow“ zieht ins Haus der Stadt ein

Theaterinszenierung des Jugendclubs „Ernas Erben“ : Die „Freakshow“ zieht ins Haus der Stadt ein

In ihrem selbst entwickelten Stück „Die Freakshow – Anderssein mal anders“ beschäftigen sich die Jugendlichen des Dürener Jugendclubs mit ihrem eigenen „Freak“-Dasein.

Nach einer einjährigen Vorbereitungszeit heißt es am Mittwoch, 21. September um 19.30 Uhr endlich Bühne frei für die Mitglieder des Jugendclubs „Ernas Erben“. Sie präsentieren ihr selbst entwickeltes Stück „Die Freakshow – Anderssein mal anders“.

Unter der Leitung der Theaterpädagogin Marion Kaeseler haben sich die 10 jungen Menschen zwischen 16 und 20 Jahren mit der Frage beschäftigt, was sie selbst zum Freak macht. Was ist anders an mir? Warum und womit steche ich aus der Masse heraus? Finde ich das gut oder nervt es mich und wie geht mein Umfeld damit um? Werde ich deshalb vielleicht sogar gemobbt? Herausgekommen ist ein sehr persönliches Stück über die Innenwelt junger Menschen, die den Mut haben, ihr Anderssein zu zeigen und zu feiern. Ein Aufruf auch an alle ab 12 Jahren, mitzufeiern und stolz auf sich zu sein.

Präsentiert wird dieses Sammelsurium an skurrilen Freaks vom „Master of Freaks“, dargestellt von Gabriel Blooch, der gerade seine Ausbildung zum Beamten bei der Stadt Düren begonnen hat. Er sagt über den Jugendclub „Ich bin ein ziemlicher Kopfmensch. Im Jugendclub lass ich alle Emotionen raus und das fühlt sich einfach gut an.“

Wer sehen möchte, wie Gabriel seine diabolische Seite zeigt und seine Freaks in schrägen Tanz-Choreografien, verrückten Phantasiekämpfen und emotionalen Geschichten auf der Bühne präsentiert, der kann dies am 21. und 22. September um 19.30 Uhr im Haus der Stadt erleben.

Karten gibt es zu sechs Euro, ermäßigt drei Euro, zuzüglich einem Euro Servicegebühr, im I-Punkt, online unter www.tickets.dueren.de und an der Abendkasse.

Nach den Herbstferien können interessierte Jugendliche ab 15 Jahren neu in den Jugendclub einsteigen. Nähere Informationen dazu bei Marion Kaeseler unter m.kaeseler@dueren.de.

(red)