Nideggen: Die Flüsse Kall und Rur für Fische durchlässig machen

Nideggen: Die Flüsse Kall und Rur für Fische durchlässig machen

„Ursprünglich wurden für die Maßnahmen an der Kall fünf Jahre angesetzt, bis Ende 2016. Nun wurde das Projekt um anderthalb Jahre verlängert, es läuft jetzt bis zum 30. Juni 2018“, berichtet Heidrun Düssel-Siebert, Leiterin der Biologischen Station des Kreises Düren mit Sitz in Zerkall.

Das „Life+ Projekt, Rur und Kall - Lebensräume im Fluss“ ist ein Kooperationsprojekt der Biologischen Stationen Düren und der Städteregion Aachen. Ziel war es von Beginn an, die Flüsse Kall und Rur von Verrohrungen und Hindernissen zu befreien, so dass sie durchlässig werden für Fische.

In dieser Phase entstand der Titel „Rur und Kall“. Allerdings beschränkte sich das Projekt später aus finanziellen Gründen auf 35 Flusskilometer der Kall. Der Name „Rur“ blieb allerdings im Titel enthalten, so dass das gelegentlich zu Irritationen kommt, sagt die Fachfrau. An der Kall wurden inzwischen 33 Kilometer Wasserlauf geöffnet. Betonverrohrungen wurden entfernt.

Bei Simonskall wurde die Kall sogar um ein Wehr herum verlegt. 2,5 Millionen Euro fließen in die Gesamtmaßnahme.

Eine Ausstellung zum Thema ist noch bis Montag, 23. Oktober, im Rathaus in Nideggen, Zülpicher Straße 1, zu den gängigen Öffnungszeiten des Hauses zu besichtigen.

(gkli)
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