Projekt „AiD — Ankommen in Düren“: Die Flüchtlinge kochen auch für ihre Nachbarn

Projekt „AiD — Ankommen in Düren“ : Die Flüchtlinge kochen auch für ihre Nachbarn

Im Rahmen des vom Sozialamt der Stadt Düren betreuten Projektes „AiD — Ankommen in Düren“ haben die Bewohner des Übergangsheimes für Asylbewerber und Flüchtlinge in Lendersdorf die unmittelbare Nachbarschaft sowie die Mitglieder des Bezirksausschusses Lendersdorf und die Leiterinnen der benachbarten Schule und Kindertagesstätte zu einem Kochfest eingeladen.

Organisiert hat das Fest Akhma Nazarov von der Evangelischen Gemeinde zu Düren, der im Projekt für die soziale Betreuung und Integration der im Übergangsheim in Lendersdorf lebenden Flüchtlinge zuständig ist.

Die im Jahre 2016 fertiggestellte Unterkunft wird derzeit von neun Familien unterschiedlicher Herkunft (Afghanistan, Armenien, Serbien, Aserbaidschan, Albanien, Mazedonien, Syrien, Somalia) bewohnt. Jede Familie hatte für das Fest Spezialitäten der heimischen Küche zubereitet. So konnten sich die Besucher an Speisen wie Palao-Afghanat, Dolma, Salsa Manga, Börek, Plow, Tschorpa oder Dolbanasch erfreuen, die die Bewohner frisch zubereitet hatten. Zudem wurden landestypische Nachspeisen und Getränke angeboten.

Bei strahlendem Sonnenschein kamen die Bewohner des Übergangsheimes mit den zahlreich erschienenen Gästen schnell ins Gespräch. Für die Kinder hatte das Jugendamt den „Schnellen Emil“ zur Verfügung gestellt. So kamen auch die im Übergangsheim lebenden 26 Kinder sofort mit den Nachbarskindern in Kontakt. Viele kennen sich bereits aus der Schule oder der Kindertagesstätte. Einige der eingeladenen Gäste hatten zudem Gastgeschenke mitgebracht. Die anfängliche Unsicherheit auf beiden Seiten legte sich dann schnell.