Düren: Die „Drei vom Rhein“ haben keine leisen Töne im Gepäck

Düren: Die „Drei vom Rhein“ haben keine leisen Töne im Gepäck

Es war auch ein kleines Jubiläum als die „Drei vom Rhein“, eigentlich ein Quartett, bei ihrem die Bühne des Kellers im Komm betraten. Zum zehnten Mal waren die Kölner Musiker an diesem Abend zu Gast in dem Dürener Kulturzentrum. Mit ihrem neuen Programm blieb die Band ihrem musikalischen Vorbild Frank Zappa treu, brachte aber auch eigene Lieder ein.

Zappas Rockjazz verändert die Band, „zerfleddert, zerrupft und neu zusammengebaut“ bezeichnen sie das selbst. Das Ergebnis ist ein harter Sound in dem aber der experimentierfreudige Stil Zappas deutlich zu erkennen ist. Bis vor zwei Jahren war die Band mit einem reinen Zappa-Coverprogramm unterwegs, aber „in unserem Selbstverständnis sind wir keine Coverband“, betont Lead-Sänger Pit Hupperten.

Weit weg vom Original

Für eine Coverband entfernen sich die Musiker in ihrem Programm dann auch zu weit vom Klang des legendären Originals. Hinter den Kompositionen steckt Gitarrist Werner Neumann, Professor für Musik in Leipzig. „Drei vom Rhein“ gründete der E-Gitarren-Virtuose 1993, dem Jahr in dem Zappa starb, als Trio — daher der Name. Heute zählen zu der Besetzung neben ihm und Pit Hupperten Alex Vesper am Schlagzeug und Helmuth Fass am Bass. Mit ihrem harten Sound ließen sie ihr Publikum im Komm am Samstag einerseits abrocken, andererseits konnte man zur jazzigen Grundfarbe der Musik auch einfach im Takt mitwiegen.

(heb)