Kreis Düren/Niederau: Die besten Teams des Kreises bereits vor Saisonstart sehen

Kreis Düren/Niederau: Die besten Teams des Kreises bereits vor Saisonstart sehen

„Ein schönes Fußballspiel gucken und ruhigen Gewissens in die Bratwurst beißen, weil man in einem etwas für einen guten Zweck tut; da gehen die Kalorien besonders gut runter“, scherzt Landrat Wolfgang Spelthahn. Er spricht über den Kreis-Champions-Cup, der alljährlich zwischen den Fußballsaisons ausgetragen wird.

Teilnehmer sind die vier besten Kreisdürener Teams. Das sind in diesem Sommer die beiden Mittelrheinligisten Borussia Freialdenhoven und Viktoria Arnoldsweiler sowie die beiden Landesligisten SG GFC Düren 99 und Gastgeber FC Niederau.

Gekickt wird immer für einen guten Zweck. Im Jahreswechsel kommen die Einnahmen den Förderschulen Stephanus-Schule und Christophorus-Schule zugute.

Bei der siebten Auflage des Cups am Samstag, 12. August, ab 15 Uhr, profitiert die Christophorus-Schule von dem Engagement.

Die Sparkasse Düren bezuschusst das Projekt von Beginn an. So auch diesmal. Heino Müller vom Kreditinstitut erklärt, weshalb: „Durch dieses Turnier werden vielfältig gute Effekte erzielt. Außerdem haben viele verschiedene Menschen durch die unterschiedlichen Austragungsorte die Gelegenheit, die besten Teams des Kreises kurz vor Saisonstart bei einer echten Standortbestimmung zu sehen.“

Den Schwachen helfen

„Mit diesem Wettbewerb konnten wir schon Tausende von Euros den Schwächsten der Schwächsten in unserer Gesellschaft zukommen lassen. Sinn und Zweck des Ganzen ist es, Gutes zu tun, wo Fördergelder nicht mehr weiterhelfen können“, ergänzt Spelthahn.

Rainer Krosch, Vorsitzender des FC Düren-Niederau, freut sich, dass sein Klub in diesem Jahr Ausrichter ist: „Das ist eine Ehre für uns. Es ist unser Ansinnen, an diesem Tag mit allen Gästen einen schönen Nachmittag zu verbringen.“

Auch freut er sich über das sportliche Kräftemessen der Klubs. Sicherlich nicht zuletzt, weil der FCN Titelverteidiger ist. „Es ist ein elitäres Feld Kreisdürener Mannschaften. Der Vergleich ist spannend, wenngleich ich nicht glaube, dass wir den Vorjahreserfolg wiederholen können.“

Zu groß war in den Vorjahren die Dominanz der Top-Teams aus Freialdenhoven und Arnoldsweiler. Gespielt werden zwei Halbzeiten à 30 Minuten.

Die Plätze drei und vier werden direkt im Elfmeterschießen ermittelt. Landrat Spelthahn: „So zieht sich das Turnier nicht zu sehr in die Länge.“

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