Düren: Die 1000. Anmeldung für den Stadtlauf ist nicht fern

Düren: Die 1000. Anmeldung für den Stadtlauf ist nicht fern

Es fehlen noch zwölf Anmeldungen, dann ist eine Schallmauer durchbrochen: 988 Läufer aus der ganzen Region haben bisher für den 29. Dürener Sparkassen-Stadtlauf am kommenden Sonntag gemeldet. Fehlen also noch zwölf Männer und Frauen, Schüler oder Bambini, um die 1000er-Marke zu knacken.

Weitere 77 Läufer jedweden Alters werden noch benötigt, um einen neuen Rekord für die traditionsreiche Veranstaltung aufzustellen. 2012 durften die Veranstalter, die Schwimm- und Triathlonabteilung der SG GFC Düren 99, 1076 Anmeldungen registrieren. Und so könnte es durchaus sein, dass am 6. April eine neue Bestmarke aufgestellt wird. Stand am Montag, teilte Organisationsleiter Udo Biege während einer Pressekonferenz im Hauptgebäude der Sparkasse mit, hatten sich 172 Jungen und Mädchen für den 400-Meter-Lauf der Bambini angemeldet. 294 Schüler wollen an den Start gehen. 249 Männer und Frauen haben für den Zehn-Kilometer-Lauf gemeldet und 273 für die Fünf-Kilometer-Strecke. Damit wollen erstmals mehr Läufer über die kürzere Distanz laufen. Der Straßenlauf in Titz am Samstag könnte ein Grund sein, warum weniger Männer und Frauen die längere Strecke absolvieren wollen.

Auch bei der 29. Veranstaltung gibt es Premieren: Zum ersten Mal finden die Siegerehrungen in der Aula des Stiftischen Gymnasiums statt. Dann unterstützt die AOK Rheinland/Hamburg die Veranstaltung, auch weil die Breitensportveranstaltung großen Wert auf die Teilnahme von Jungen und Mädchen aus den Kindergärten und Grundschulen legt. Und schließlich wird, damit die Zuschauer im Gewusel der vielen Athleten besser die Spitzengruppe des Zehn-Kilometer-Laufes erkennen können, der frühere Dürener Radprofi Sven Rehbein vor den Führenden radeln „Das ist ein Versuch“, sagt Udo Biege.

Kein Versuch, sondern fester Bestandteil des Stadtlaufes ist Peter Borsdorff: „Neun Mal bin ich für das Podestgelaufen, zum 20. Mal laufe ich für die Kinder“, freut sich Borsdorff. Dass er deshalb wieder Letzter wird, stört ihn folgerichtig nicht. Und erst recht nicht plagen ihn die Wehwehchen im Arm: Schließlich wiegt seine Sammelbüchse am Ende des Rennens vier bis sechs Kilogramm.

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